Andreas verliert 0:2 und Wolfgang prüft die Nerven seiner Teamkollegen

Die dritte Mannschaft verliert knapp gegen Unser Fritz I

Von Kai Hombrecher

Im gestrigen Mannschaftskampf verloren wir nach teils kuriosem Verlauf 3½:4½ gegen die erste Mannschaft von Unser Fritz. Stefan Ratzmann fiel leider ganz kurzfristig aus, aber Ben Hoffmann erklärte sich trotz anderer Termine spontan bereit, die Mannschaft doch noch zu verstärken.

Leider ging es jedoch unglücklich los: Rudi Ohmstede hatte in den Tagen vor dem Kampf viel Zeit investiert und sich von Andreas Söhnchen gegen die Abtauschvariante im Franzosen vorbereiten lassen. Just in dieser Partie wich sein Gegner davon allerdings ab und erwischte ihn kalt — so lagen wir 0:1 zurück.

Stefan Horn kam schlecht aus der Eröffnung heraus und fürchtete das jähe Ende seines Monarchen. Letztlich konnte er sich erleichtert ins Remis retten.
Kilian Kraus´ Dameninder führte nach wechselhaftem Verlauf in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und zum Remis.

Ich hatte die Igelstellung meines Gegners belagert, holte aber am Ende nicht mehr als eine Zugwiederholung heraus, weil ich andernfalls die Qualität verloren hätte oder positionell eingebrochen wäre.

Andreas Söhnchen hatte eine wilde Benonistellung mit wechselseitigen Rochaden auf dem Brett, in welcher sein Gegner groß aufspielte, die eigene Entwicklung mittels Bauern- und Figurenopfer vorantrieb, und am Ende verdient gewann. So lagen wir weiter zurück. Andreas lobte die tolle Partieführung seines Gegners – in Hinblick auf die glücklose Vorbereitung mit Rudi konstatierte er jedoch, heute gewissermaßen 0:2 verloren zu haben.
Ben Hoffmann rettete seine gedrückte Philidorstellung gegen seinen 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegner ins Remis.

Bei Stand von 2:4 wurde Wolfgang zum Prüfer unser aller Nerven mit einem spontanen Remisangebot an seinen Gegner, was bei uns für Erstaunen sorgte. Er begründete seine Entscheidung mit dem Fehlen jeglicher Gewinnaussichten, nachdem er zuvor schon schlecht aus der Eröffnung heraus gekommen war. Noch erstaunter waren jedoch die Mannschaftskollegen seines Gegners, als dieser in Zeitnot erst Minuten über das Remisangebot nachdachte, dann mit unter zwei Minuten auf der Uhr den sicheren Mannschaftssieg ablehnte und dann noch die Partie einstellte. So sorgte Wolfgang nicht nur für den Sonntagskrimi, sondern auch für den Ehrentreffer unseres Teams.

Nun hing alles an Martin Beierlein, der eine Stellung ohne jeden Vorteil tapfer zu gewinnen versuchte, letztlich aber ins Remis einwilligen musste.

Den Mannschaftskampf ließen wir bei Pizza, Wein und Nudeln im „Elba“ ausklingen – ein Italiener in Oberhausen, den man wirklich empfehlen kann!

Am 12.02. haben wir ein Heimspiel gegen den SC Recklinghausen. Da wir derzeit nur noch einen Platz von den Abstiegsrängen entfernt sind, wären drei oder vier Mannschaftspunkte aus den letzten drei Runden schon Pflicht, damit wir in dieser tollen Besetzung auch nächstes Jahr in der Verbandsklasse antreten können.

Also Daumen drücken!

OSV IIITabelle6. RundeEinzelergebnisse

Ein Gedanke zu “Andreas verliert 0:2 und Wolfgang prüft die Nerven seiner Teamkollegen

  • 30. Januar 2017 um 19:19
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    Die Anschrift der Pizzeria Elba ist übrigens Virchowstr. 14 – ob wir für diese Werbung eine Gegenleistung erhalten, ist noch nicht geklärt…

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