OsterOpen: IM Mischuk und FM Kummerow kämpfen um den Turniersieg

Ein Läuferschach an Tisch 20. Weiß gewann später die Partie

Ein Läuferschach an Tisch 20. Weiß gewann später die Partie

Die Doppelrunde am Sonntag wirbelte die Spitzengruppe noch einmal kräftig durcheinander: Der nach vier Runden führende IM Karl-Heinz Podzielny spielte zunächst gegen IM Tobias Jugelt remis und verlor anschließend gegen IM Dmitry Mischuk, der zuvor gegen Andreas Walter gewonnen hatte und sich mit 5½ Punkten an die Spitze setzte. FM Heiko Kummerow lieferte zwei überzeugende Siege gegen IM Benjamin Tereick und Drazen Curic ab und zog so mit IM Mischuk gleich, lediglich durch eine minimal schlechtere Ratingleistung auf Platz Zwei. IM Zoya Schleining und GM Vlastimil Hort gewannen jeweils die fünfte Runde und spielten anschließend gegeneinander remis, was ihnen die Plätze Drei und Vier einbrachte. GM Daniel Hausrath kämpfte sich mit zwei Siegen auf Platz Fünf, punktgleich mit Simon Knudsen und Wilfried Harff, die ebenfalls beide Partien des Tages gewannen. In der Jugend ist Simon Knudsen damit bereits uneinholbar, aber es könnte auch ein Hauptpreis werden.

In den meisten Wertungsgruppen geht es nach wie vor sehr eng zu; lediglich bei den Damen führt Zoya Schleining mit einem Punkt Vorsprung vor Luisa Bashylina und diese bereits mit zwei Punkten Abstand vor den Konkurrentinnen — hier wird es vor allem darauf ankommen, ob die beiden Führenden höhere Preise gewinnen.

In der letzten Runde spielen IM Mischuk und FM Kummerow untereinander den Turniersieg aus. Ebenfalls spannend dürfte das Großmeisterduell Hausrath – Hort werden, und auch in den Paarungen Schleining – Harff und Berndt – Knudsen geht es noch um die vorderen Plätze. Den Zuschauern dürfte also noch einiges geboten werden.

IM Podzielny übernimmt beim Open die alleinige Tabellenführung

Von ursprünglich sechs Spielern nach Runde Drei behielt in der vierten Runde nur IM Karl-Heinz Podzielny mit einem Sieg gegen Drazen Curic eine weiße Weste; die übrigen vier spielten untereinander remis. GM Vlastimil Hort und IM Tobias Jugelt kämpften sich mit Siegen wieder an die Spitze heran, während GM Daniel Hausrath mit seinem zweiten Unentschieden weiter zurückfiel. Am Sonntag stehen weitere spannende Kämpfe bevor, unter anderem das Spitzenduell zwischen den IMs Podzielny und Jugelt.

Javier Miguel Zimmer (rechts) spielt für Schwarz-Weiß Oberhausen, ist aber auch OSV-Mitglied.

Javier Miguel Zimmer (rechts) spielt für Schwarz-Weiß Oberhausen, ist aber auch OSV-Mitglied.

Die Ratinggruppen sind größtenteils in Oberhausener Hand: In Gruppe 1 führt Dr. Andreas Voge (OSV), in Gruppe 2 Michael Seibert (OSV), in Gruppe 3 Javier Miguel Zimmer (SWOB und OSV) und in Gruppe 4 Mark Schocke (Sterkrade-Nord); nur Gruppe 5 wird derzeit mit Alfred Oberst von einem „Auswärtigen“ (OSC Rheinhausen) angeführt.

In der Jugend ist weiterhin Simon Knudsen an der Spitze, jetzt mit einem halben Punkt Vorsprung. Die Damenwertung scheint fest in der Hand von IM Zoya Schleining, und bei den Senioren führt IM Podzielny vor GM Hort, aber da es ja keine Doppelpreise gibt, dürfen sich die Nachfolgenden (u.a. Luisa Bashylina bei den Damen sowie Wilfried Harff und Bruno Fiori bei den Senioren) noch Hoffnungen machen.

OsterOpen: Zoya Schleining führt nach drei Runden

Rauchende Köpfe und interessierte Zuschauer zu Beginn der 3. Runde

Rauchende Köpfe und interessierte Zuschauer zu Beginn der 3. Runde

Am zweiten Turniertag bewahrten sechs Spieler ihre weiße Weste: Die IMs Zoya Schleining, Benjamin Tereick, Karl-Heinz Podzielny und Dmitry Mischuk, Drazen Curic sowie FM Heiko Kummerow (der übrigens auch den OSV-Turnierkalender erstellt hat und pflegt, den ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte); die höchste Ratingleistung brachte Zoya Schleining die vorläufige Tabellenführung ein.

Die GMs Daniel Hausrath und Vlastimil Hort gaben in der dritten Runde jeweils ein Remis ab und fielen damit auf die Plätze Acht und Zehn zurück; Mitfavorit IM Tobias Jugelt rutschte durch ein Unentschieden in der zweiten Runde nach Punktesumme sogar auf Rang 19 ab, was aber noch längst nicht bedeutet, dass diese Spieler keine Chancen auf den Turniersieg mehr hätten.

In der Jugend führen derzeit Simon Knudsen und Maksim Nasoyan mit jeweils zwei Punkten die Wertung an.

Am Samstag geht es geruhsam mit einer Runde um 14 Uhr weiter, bevor dann am Sonntag in einer Doppelrunde die ersten Vorentscheidungen anstehen.

OsterOpen 2018 mit 140 Teilnehmern gestartet

Auch mit dabei: OSV-Talent Lennart Faber (links)

Auch mit dabei: OSV-Talent Lennart Faber (links)

Auch wenn die Teilnehmerzahl etwas niedriger als im letzten Jahr ausfällt, ist das Turnier dennoch nicht schlecht besetzt: Neben dem Vorjahressieger und OSV-Topspieler GM Vlastimil Hort und dem Mülheimer Bundesligisten GM Daniel Hausrath sind auch noch fünf IMs und zwei FMs mit von der Partie. Ein spannender Turnierverlauf ist also zu erwarten; fünf Ratinggruppen und eine stark besetzte Jugend verleihen dem Wettbewerb zusätzliche Würze.

Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Frau Janine Verbeeten, Leiterin der Abteilung Unternehmenskommunikation bei unserem Hauptsponsor, der Stadtsparkasse Oberhausen, übernommen; aber auch der letztjährige Schirmherr, SSB-Präsident Werner Schmidt, gab sich zur Eröffnung wieder die Ehre, gemeinsam mit bekannten Schachgrößen wie Alfred Schlya, Wolfgang Kölnberger und Hans-Georg Große.

Wir danken allen, die den Weg zu uns gefunden haben, und wünschen ein schönes Turnier!

Von wegen Krise – OSV III geht in Kurzarbeit

Von Kai Hombrecher

Als Ruhrpöttler verbindet man mit dem Begriff „Kurzarbeit“ ja eher traurige Nachrichten wie Stahlkrise und Arbeitskämpfe.

Dass Kurzarbeit aber durchaus Spaß machen kann, bewies unsere Dritte gestern beim Auswärtskampf gegen Horst-Emscher III. Ein Sieg musste her, um wieder die Tabellenspitze einzunehmen, weshalb wir dem Kampf gespannt entgegen sahen. Weiterlesen

Bezirksoberliga: OSV IV – SV Bottrop II 2½:5½

Vor diesem Kampf hatte ich als Mannschaftsführer alle Hände voll zu tun: Baris Demircan war in der Türkei, Klaus-Peter Fuchs weiterhin krank; von den möglichen Ersatzspielern war Hüseyin Turp in Berlin, Hans Koch hatte die Grippe, Marcel Lohse und Jens Nover hatten andere Termine, Gerd Arlt und Alfred Klesse waren ohnehin wegen ihres Einsatzes in der Dritten für die Vierte gesperrt – also wurde neben Helmut Junge Karl Hirtz der zweite Ersatzmann, der gerne auf diese Ehre verzichtet hätte. Am Sonntagmorgen gegen 11:30 Uhr meldete sich dann Niclas Kohl krank (rein akustisch schien dies auch unumgänglich); Nina Jansen war nicht sofort zu erreichen, Klaus Füllhas hatte bereits andere Pläne, nur Gotthard Stieglitz erklärte sich spontan bereit einzuspringen, womit die Bretter 2, 4 und 6 dann an 1, 2 und 3 aufrutschen durften. Weiterlesen

Bezirksklasse: OSV V – SC Buer-Hassel II 5:3

Von Gerd Arlt

Auch den Rückkampf konnten wir, wenn auch diesmal mit etwas Glück auf unserer Seite, für uns entscheiden. Grundstock für den Sieg waren die schnellen Punkte an den Brettern 7 und 8 von Gotthard Stieglitz und Harald Meyer gegen die beiden Buer-Kids. Harald überraschte seinen Gegner mit dem ihm eigenen Angriffsstil. Überraschend auch der Sieg von Gotthard. Hatte seine junge Gegnerin ihm doch einen ganzen Turm abgeknüpft, räumte ihm dann aber die Chance zum Matt mit der ihm noch verbliebenen Dame und Läufer ein. Weiterlesen

OSV I gewinnt die Jugendbezirksoberliga

Am Samstag kamen zum letzten Mal in der verlängerten Jugendsaison 2017 die Schachfreunde von Schwarz-Weiß und Hervest-Dorsten ins OSV-Spiellokal. In der ersten Patie mussten die zwei OSV-Teams in reduzierter Besetzung gegeneinander antreten; es spielten Niclas Kohl, Lennart Faber und Razvan Grumaz gegen Felix Bönsch, Bilgen Osman und Rares Grumaz. Niclas und Lennart konnten sich souverän durchsetzen, nur im Bruderduell zwischen Razvan und Rares gab es einen Endspielkrimi. Damit hatte Team OSV I den Titel erreicht. Währenddessen gewann SWOB knapp gegen Hervest und sicherte sich damit den zweiten Platz. Weiterlesen

Knappes Match: SG Gladbeck II – OSV IV 4½:3½

Während ich mich auf der 496 km langen Heimreise von einer Familienfeier in der Fränkischen Schweiz befand und Klaus-Peter Fuchs sich weiterhin mit den Folgen seiner bereits einige Wochen zurückliegenden Notoperation herumplagte, versuchte der Rest der Vierten, ersatzgestärkt durch Hüseyin Turp und Marcel Lohse, sich für die unerwartete Niederlage der Dritten in der vorherigen Runde zu revanchieren. Fast wäre das gelungen. Die Geschehnisse gebe ich anhand der Schilderungen von Rudi Cordsen und Uwe Rippke wieder. Weiterlesen