Bezirksklasse: OSV V – SWOB IV 4:4

Von Gerd Arlt

Das kleine Lokalderby hatte eher den Charakter eines Freundschaftskampfes. Für Blumentöpfe kam in der vorletzten Runde keine Mannschaft mehr in Frage und außerdem: Man kennt sich.

OSV-Feuerwehrmann Carsten Bünjer gab mit einem schnellen Remis die Linie vor. Die wurde dann nach einer halben Stunde durch einen kampflosen Verlust freilich etwas getrübt. Dennoch demonstrierten wir weiterhin friedliche Gestimmtheit. Nach etwa einer Stunde vermeldeten Marcel Lohse, Klaus Füllhas und Norbert Bombach kataraktisch ihre Remisergebnisse. Die generelle Friedfertigkeit von Gotthard Stieglitz wird ja niemand anzweifeln, am Schachbrett ist er aber mehr Tiger. Dieses Mal wurde er im Duell der Schwerfiguren zerbissen und dem friedlichen Ausgang stand nun ein Zwei-Punkte-Rückstand entgegen.

Nach einem Bauerngeschenk brachte mich mein Gegner ganz schön in Bedrängnis, verrechnete sich dann aber bei einem mehrfachen Abtausch und gab nach Figurenverlust auf. Den Punktegleichstand konnte jetzt nur noch Harald Rolle herbeiführen. Umsichtig gab er seinen Vorteil von zwei Mehrbauern im komplizierten Spiel mit jeweils zwei Türmen und ungleichfarbigen Läufern nicht aus der Hand und sorgte mit seinem Gewinn für das prädestinierte friedliche Ergebnis.

OSV VTabelle9. RundeEinzelergebnisse

OSV wird Vize-Verbandsmeister im Blitzen

Bei der Verbands-Mannschaftsblitzmeisterschaft errang die OSV-Mannschaft, bestehend aus Marcel Becker, Aleksej Litwak, Matthias Limberg und Dragos Ciornei, den zweiten Platz von 13 Teilnehmern. Zwischenzeitlich führte sie die Tabelle sogar an; am Ende setzte sich in einem spannenden Finale der Bochumer SV 02 durch. Einen ausführlichen Bericht inklusive Tabelle gibt es auf der SVR-Website (www.svr-schach.de).

Gratulation zur „Silbermedaille“ und Dank an Matthias Limberg für die Informationen!

OSV I mit dem 4.Sieg in Folge kurz vor den Aufstiegsrängen

In der NRW-Oberliga ist vor dem letzten Spieltag für unser Team noch der Aufstieg in die 2.Liga in Reichweite. Mit 12:4 Punkten liegen wir nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer Klub Kölner Schachfreunde und sind punktgleich mit DJK Aufwärts Aachen II. Aus eigener Kraft ist ein Aufstieg nicht möglich. Wir sind am letzten Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen und könnten mit einem abschließenden Sieg zumindest alles dafür tun, um vielleicht doch noch auf einen Aufstiegsplatz vorzurücken.        OSV ITabelle8. RundeEinzelergebnisse

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Verbandsklasse: Dritte erkämpft ein 4:4 gegen SV Günnigfeld

Von Ben Hoffmann

An einem schönen Sonntag fuhren wir unter schlechten Vorzeichen (Rippenverletzungen, Magenprobleme) zu den Schachfreunden aus Bochum. Die Vorgabe war klar: Verlieren verboten, sonst droht der sichere Abstieg.

Nach den ersten beiden Stunden zeichnete sich allerdings kein allzu gutes Bild ab. Stefan Horn hatte zwar eine gute Struktur, doch fehlte die Rochade und der König stand etwas luftig in der Mitte. Kilian Kraus stand auch etwas schlechter, und unser Ersatz Rudi Ohmstede stellte nach guter Partie eine Figur ein und gab auf. Doch Martin Beierlein, der sich noch im Auto vorher eine d2-d4 Eröffnung von seinem Gegner gewünscht hatte, führte seine Partie souverän und gewann völlig verdient im Königsindisch. Leider konnte Kilian Kraus seine Stellung nicht halten, und auch Stefan Horn musste seinem Gegner die Hand reichen. Zwischenstand 3:1 für Günnigfeld und die restlichen Partien sahen eher nach Remis aus. Doch die Marschroute von nun an war klar: Alle Partien auskämpfen. Weiterlesen

Bezirksklasse: SG Gladbeck III – Oberhausener SV V 7:1

Von Gerd Arlt

Überraschten wir uns in der Hinrunde gegen Gladbeck noch mit einem 5:3, gingen wir im Rückspiel brasilianisch unter. Bei seinen zunächst nur sorgenvollen, dann bald sich ins harte Schicksal ergebenden Brettpassagen konnte sich Mannschaftsführer Rudi Cordsen mehr und mehr in einen Stall versetzt fühlen, in dem ein Fuchs sein Federvieh zerrupfte. Weiterlesen

Jetzt wird’s eng… — die Dritte verliert nach unglücklichem Verlauf gegen SC Recklinghausen Altstadt I

Von Kai Hombrecher

Eigentlich hätte es ganz gut für uns laufen können, da die Recklinghäuser auf einige Stammspieler verzichten mussten. Irgendwie war aber früh der Wurm drin — bei mir schon vor dem Kampf, da ich mich mehrere Tage lang auf die falsche Farbe vorbereitet hatte, was nach knapp 25 Jahren Vereinsschach ja nicht zwingend nötig wäre… Weiterlesen