Nächsten Dienstag findet statt… das Turnier „Kopf und Hand“

Nächsten Dienstag will der OSV auf Anregung von Uwe Rippke mit dem Turnier „Kopf und Hand“ mal wieder etwas Neues ausprobieren.
Bei diesem Schnellschachturnier (Bedenkzeit 10 min + 5 sec) wird das Teilnehmerfeld wie üblich nach DWZ sortiert. Dann bilden der DWZ-stärkste (der Kopf) und der DWZ-schwächste Spieler (die Hand) ein Team. Sie spielen quasi eine Beratungspartie, wobei der Kopf der Hand den Zug vorsagt, aber nur die Bezeichnung der zu ziehenden Figur ohne Koordinaten nennt (also z. B. einen Turm oder einen Läufer oder einen Springer). Besonders trickreich wird naturgemäß die Bezeichnung ein Bauer. Die Hand führt nun den vermeintlich besten Zug aus und es wird sicherlich gravierende Differenzen zwischen dem vom Kopf beabsichtigten und dem von der Hand ausgefürten Zug geben.
Eine unterhaltsame Veranstaltung steht bevor, bei der natürlich keine Turnierruhe gewährleistet werden kann.

Starke Jugendliche aus Brackel lassen unserer Jugend keine Chance

Von Lennart Faber

Nachdem wir netterweise den Mannschaftskampf in der Jugendverbandsliga von letzter Woche auf diesen Samstag verlegt hatten, spielte unsere Jugend gleichzeitig mit der ersten Mannschaft in unserem Spiellokal, allerdings war das Ergebnis leider nicht so erfreulich wie der 6:2-Sieg der Ersten. Es sah zwischendurch gar nicht so schlecht aus, auch wenn Tanyel Scholing und David Kaganovych durch frühe Fehler und viel zu schnelles Spiel schnell an Brett 5 und 6 verloren hatten. Razvan Grumaz und sein Bruder Rares spielten an den Brettern 3 und 4 sehr ruhig und bedacht und vor allem Rares konnte seinen Gegner sehr einengen und stand deutlich besser, übersah dann jedoch eine Kombination, die seinem Gegner einen Vorteil erbrachte, während sein Bruder an Brett 3 einen Bauern verlor, und auch als der zweite fiel, stand die Niederlage trotz der starken Partie von Daniel Tatarinov an Brett 2 fest. Alex Cosovan stand an Brett 1 zwar deutlich besser, aber sein Gegner konnte sich am Ende doch noch in ein Dauerschach retten. Durch eine starke Leistung unserer Gegner unterlagen wir diesen Mannschaftskampf somit leider mit 1,5:4,5.

Die letzten zwei Kämpfe an den nächsten beiden Samstagen warten nun, und der nächste sieht wenig chancenreich für uns aus gegen Essen Werden. Der Letzte am 02.04. dann gegen SV Unna sollte hoffentlich noch einmal spannender werden, und vielleicht ist auch etwas gegen Werden drin.

Kreisliga: OSV V-Hälfte – Schwarze Dame Osterfeld II 3:3

Von Gerd Arlt

Noch bevor die drei kampflosen Punkte für die Osterfelder zu verbuchen waren, brachte uns unser Ersatzmann Jürgen Cziczkus gegen den Schach-Eleven an Brett 6 in Führung. Der sportliche Spaß ergab sich nun aus der Frage: Würden wir noch ein Mannschaftsremis schaffen?

Die Hauptaufgabe und Verantwortung kam dabei Rares an Brett 4 zu. Er spielte sehr umsichtig, hatte das bessere Figurenspiel, ging auf Remisangebote nicht ein und nutzte die erste Gelegenheit zum Matt. Wohl die entscheidende Partie.

An Brett 1 am längsten spielend fühlte ich mich immer überlegen. Der häusliche Computer zeigt allerdings einen Zwischenzug, der meinen Partiegewinn mehr als in Frage gestellt hätte.

Dank an Jürgen, dass er kurzfristig für Razvan eingesprungen und zu seiner Kurzpartie aus Krefeld angereist ist.

Den unterhaltsamen Nachmittag trübt die ungenutzte Chance zum Mannschaftssieg.

OSV VTabelle7. RundeEinzelergebnisse

Schnellschachturnier mit Uhrenhandicap und Überraschung

Von Uwe Rippke

Da wahrscheinlich nicht jeder sich unter dem Titel genaue Vorstellungen machen kann, hier ein kurzer „Regelkurs“. Grundsätzlich haben beide Spieler jeweils 15 Minuten auf der Uhr (ohne Inkrement-Regelung). Nach Feststellung der aktuellen DWZ erhält jeder seine „kleine Wertungszahl“, die für den Ablauf der folgenden Partien wichtig ist. Im Klartext heißt das: hat jemand 1589 ist seine Zahl 15, bei 1620 ist dies die 16. Nach erfolgter Auslosung werden dann die kleinen Wertungszahlen einander gegenübergestellt. Z.B.: beide 16 = beide 15 Minuten, einer 14, der andere 17, dann ist die Differenz 3. Diese wirkt sich so aus, dass jeweils beide eine Zeitkorrektur auf der Uhr um jeweils 3 x 2 Minuten erhalten. Folge: Spieler 1 mit der 14 erhält 21 Minuten auf der Uhr, Spieler 2 mit 17 nur 9 Minuten. Im Maximum wird die „Zeitumstellung“ auf 5 zu 25 begrenzt. Nun zum Turnier: Gewinner wurde Dragos Ciornei mit 6 Punkten aus 7 Spielen, punktgleich dahinter auf 2 Yavuz Akcapinar und auf 3 Claus Nissen. Nun kam auf Platz 4 die große Turnierüberraschung: Mit 4,5 Punkten platzierte sich Timur Akcapinar mit einer 11 (!!!). Dabei spielte der 10-Jährige das Turnier souverän „wie ein Alter“ und machte auf sich aufmerksam. Alle anderen der 12 Teilnehmer konnten nur weniger Punkte erreichen.

Verbandsbezirksliga: Zwei Mannschaftskämpfe – einer wurde gespielt

Von Lennart Faber

Am Wochenende hatte unsere Dritte zwei Mannschaftskämpfe. Am Samstag wurde ich kurz nach dem Aufstehen angerufen und mir wurde vom Mannschaftsführer von SF Buer 2 mitgeteilt, dass sie leider nicht ausreichend Spieler zusammenbekommen. Also gewannen wir den ersten Kampf dieses Wochenende kampflos mit 8:0.

Unser zweiter Mannschaftskampf war gegen die zahlenmäßig beste Mannschaft der Liga mit der Ersten von Kirchhellen. Auch am Sonntagmorgen erhielt ich kurz nach dem Aufstehen einen Anruf: Uwe konnte leider nicht spielen. Für ihn konnte glücklicherweise Alfred kurzfristig einspringen.
Der Kampf begann damit, dass ich mir an Brett 6 eine Stellung mit deutlichem Vorteil erspielen konnte. Die anderen Partien standen vorerst ausgeglichen. Als erstes beendete dann Ben an Brett 5 seine Partie und holte gegen seinen zahlenmäßig deutlich stärkeren Gegner einen halben Punkt. Kurz darauf musste Baris an Brett 3 die weiße Fahne hervorholen. Auch ich konnte dann kurz darauf meine Stellung zum kurzzeitigen Ausgleich verwerten, allerdings verlor Hüseyin an Brett 7 direkt hinter mir nach dem Einstellen einer Leichtfigur, und wir lagen mit 1,5:2,5 zurück.

Während Martin an 2 eine Qualle mehr hatte, sahen die anderen Partien mit leichtem Nachteil für uns nicht so gut aus. Da leider sowohl Yavuz an 1 als auch Niclas an 4 und Alfred an 8 die Partien nicht halten konnten, Martin allerdings seinen Vorteil sicher ins Ziel manövrierte, verloren wir denn Kampf doch recht klar. Allerdings kann ich mit nun 100% und 5 aus 5, sowie Topscorer der Liga durchaus die Fahne weiterhochhalten. Hoffen wir auf bessere folgende Kämpfe und, dass sowohl Ben als auch Martin an ihre Punkte anknüpfen können und von den übrigen Brettern dann auch wieder Punkte folgen, wenn wir wieder schwächere Gegner vor uns liegen haben. Mit dem Abstieg sollten wir eigentlich nichts zu tun bekommen.

OSV IIITabelle7. RundeEinzelergebnisse

Nächsten Dienstag findet statt… Schnellschach mit Zeithandicap

Nächsten Dienstag spielen wir wieder das beliebte siebenrundige Schnellschachturnier mit Zeithandicap, bei dem der schwächere Spieler eine erhebliche Zeitgutschrift erhält. Pro 100 DWZ-Punkten Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten werden zwei Minuten zu den ursprünglich 15 Minuten Bedenkzeit hinzu gerechnet bzw. dem stärkeren Spieler abgezogen, also z. B. bei DWZ 1500 gegen 1900 23 Minuten zu 7 Minuten.

Kuriositäten beim OSV-Pokal

In der dritten Runde des OSV-Pokal spielten sich z. T. dramatische Szenen ab. Während Ivan Mancic seinen Siegeszug mit einem vollen Punkt im Spitzenduell fortsetzte, brauchte Dragos Ciornei im Duell mit Uwe Nebel nach vier(!) Unentschieden die Armageddon-Regel, um ins Halbfinale einzuziehen. Alfred Klesse bewies einmal mehr Bissigkeit und Erfahrung, als er seinen fast 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner besiegte. Da noch eine Nachholpartie aussteht, wird die nächste Runde in der kommenden Woche ausgelost.
Ergebnisse der 3. Runde

Kreisliga: Sterkrade-Nord V – Oberhausener SV V 5,5:0,5

Von Gerd Arlt

Gegen die Gelsenkirchener Filiale der neuweglerischen Sterkrader waren wir mit einer Ausnahme nahezu ziemlich chancenlos. Den durchgehend nach und nach eingegangenen materiellen Nachteilen schloss ich mich am längsten noch nach zwei Stunden spielend an, als ich meinem Gegner eine Bauerngabel offerierte. Zuvor hatte es Razvan bis zu einem allerdings sichtbar nachteiligen Bauernendspiel gebracht, während Tanyel in einem ebensolchen zusätzlich mit Turmpaaren sich dem in der zweiten Reihe wütenden des Gegners beugen musste.

Bliebe noch die Ausnahme: Jürgen Cziczkus hatte in seiner Partie immer alles unter Kontrolle und sicherte uns den halben Ehrenpunkt.

Keine Ausnahme: Dank an Karl für die erneute Übernahme des Transfers unserer Jugendlichen.

Denen verheiße ich: In der nächsten Runde sind wieder geneigtere Auspizien indiziert.

OSV VTabelle6. RundeEinzelergebnisse