Bericht von den Chess Classics 2026

Uwe Rippke, Alfred Klesse und Jürgen Cziczkus beim Seniorenschachturnier der Deutschen Seniorenstiftung, die Chess Classics 2026

Von Jürgen Cziczkus

Alfred Klesse am Brett

Alfred Klesse im Turnier 65+ (Foto: Jürgen Cziczkus)

Wir spielten in der Klasse 65+ das 9-tägige Turnier im schönen Bad Neuenahr im Kurgartensaal des Steigenberger Hotel. Der Saal war mit etwas kleinen Einzeltischen gut gefüllt, wobei hier auch die Senioren 75+ mitspielten. 50+ durften im Nebenraum Platz nehmen.

Der hohe Saal mit großartigen Verzierungen bot eine schöne Atmosphäre, obwohl die Klimaanlage etwas zu kalt war. Im Vorraum gab es Kaffee, Wasser und Apfelschorle umsonst zu trinken. Außerdem wurde von 12 bis 15 Uhr ein kleiner Mittagsschmaus angeboten, wie Spagetti Bolognese oder auch eine Suppe mit Brötchen zu moderatem Preis. Weiterhin etwas Abseits gab es noch einen großzügigen Analyseraum.

Uwe hatte von uns die beste ELO-Zahl, dann kam ich und dann Alfred. In der ersten Runde hatten wir sehr starke Gegner und wir verloren, wie zu erwarten war. Danach ging es weiter mit durchwachsenem Spiel und als Gesamtergebnis beendeten wir alle das Turnier mit 3 Punkten aus 9 Partien.
Jetzt sind unsere vorher zu hohen ELO-Zahlen wieder auf einem realistischem Niveau angelangt und insgesamt war der Aufenthalt mit Urlaub und Gehirnjogging absolut positiv gewesen.

Der Veranstalter verhandelt bereits mit dem Steigenberger über nächstes Jahr und gegen September kann man eine neue Ausschreibung erwarten. Die gesamte Logistik für das Schachturnier war überragend. In den Altstädten von Bad Neuenahr und Ahrweiler konnte man das große kulinarische Angebot bei sonnigem Wetter auskosten und genießen. Dieses Turnier verdient eine Empfehlung für jeden, der das Mindestalter erreicht und war mit 140€ Startgeld in 2026 erschwinglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Es werden nur Kommentare mit korrekten Angaben zu Namen und Email-Adresse veröffentlicht. Eine Anonymisierung durch die Redaktion (auch mit selbst gewähltem Pseudonym) ist auf Wunsch möglich.