Verbandsklasse: Saisonbeginn mit zwei Niederlagen

Zwei Berichte von Lennart Faber

Auftaktniederlage gegen Kirchhellen

OSV II – SF Kirchhellen I 2½:5½

Am Sonntag, dem 27.09., hatten wir unseren ersten Mannschaftskampf für diese Saison. Damit erst am zweiten Spieltag, da wir unseren ersten Kampf unseren Gegnern zur Liebe verschoben hatten. Zu diesem Kampf hatten wir wenig Aufstellungsschwierigkeiten und hatten eine gute Aufstellung, jedoch verlief der Kampf leider nicht so wie erwartet. Ich kam leider deutlich zu spät, da ich Frühdienst hatte; dass das so viel war, war leider nicht geplant. Die Partien standen dann leider nicht so gut für uns, und somit gingen wir auch schnell in Rückstand. Weiterlesen →

Verbandsbezirksliga: Es wird nicht besser

SG Gladbeck II – OSV III 7:1

Im zweiten Kampf der Verbandsbezirksliga – wieder gegen einen nach DWZ klar favorisierten Gegner – fehlten uns zwei Stammspieler: Peter Schumacher wegen des Geburtstags seiner Frau und Elia Büttner wegen des Geburtstags seiner Mutter (glücklicherweise hatte sich meine Mutter einige Jahrzehte zuvor entschieden, bereits am Freitag Geburtstag zu haben). Da unsere Zweite parallel ebenfalls Ersatz suchte, wurde die Aufstellung etwas schwierig; letztlich fiel die Entscheidung, die „Krefeld Connection“ (Stefan Marks und Alfred Oberst) bei uns und die Familie Scholing in der Zweiten spielen zu lassen (ein Bericht von Lennart folgt sicher bald). Die Voraussetzungen waren also nicht optimal, aber dennoch verkaufte sich die Mannschaft im Gesamtergebnis unter Wert. Weiterlesen →

Verbandsbezirksliga: Klare Auftaktniederlage

OSV III – Hervest-Dorstener SK II 1½:6½

In den ersten Kampf nach unserem Aufstieg starteten wir zwar mit Bestbesetzung, aber dennoch mit gedämpften Erwartungen. Ein Blick auf die Wertungszahlen verriet: Wir hatten einen Spieler mit DWZ über 1800, die Gegner einen mit DWZ unter 1800; im Schnitt lagen wir rund 170 Punkte hinten. Der Kampf verlief dementsprechend. Weiterlesen →

Trauer um Andreas Schneider

Foto: Familie Schneider

Foto: Familie Schneider

Wie wir kürzlich erfahren haben, ist das langjährige Vereinsmitglied Andreas Schneider im Alter von 69 Jahren nach langer Krankheit verstorben.

Bereits in seiner Jugend war der spätere Gymnasiallehrer schachbegeistert und trat dem OSV bei. Nach einer längeren Auszeit kehrte er 1990 zum Verein zurück, wo er vor allem als starker Mannschaftsspieler aktiv war und mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet wurde. Seinen letzten Mannschaftskampf absolvierte er im März 2019; die Saison konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr beenden, was ihn zur Kündigung seiner Mitgliedschaft veranlasste. Vergessen haben ihn seine ehemaligen Vereins- und Mannschaftskameraden aber bis heute nicht. Unser ehemaliger Turnierleiter und stellvertretender Vorsitzender Thomas Groß, der bereits in der Jugend mit Andreas spielte, erinnert sich:

„Wenn ich mich an Andreas erinnere, denke ich an meinen Jugendschachfreund und die Tage und auch Nächte, die wir durchgeblitzt haben und in denen Schach für uns fast zur Sucht wurde. Ich denke an einen verlässlichen und solide spielenden Mannschaftskameraden, aber auch an einen offenen, fröhlichen und humorvollen Menschen, der mir immer in guter Erinnerung bleiben wird.“

Wir schließen uns dem an und wünschen Andreas' Familie viel Kraft.

In zwei Wochen beginnt… die offene OSV-Meisterschaft 2026/27

Nach dem letzten Sommerturnier geht es nahtlos weiter mit der neuen Saison 2026/27; den Anfang macht am 1. September die offene OSV-Meisterschaft mit sieben Runden im Schweizer System und Zwei-Wochen-Rhythmus. Das Turnier ist offen für alle Schachfreunde (auch vereinslose Spieler); der Gesamtsieger darf sich über das Preisgeld freuen, der beste OSV-Teilnehmer erhält den Pokal für den Vereinsmeister. Wir hoffen auf rege Beteiligung!

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf am ersten Spieltag zu gewährleisten, bitten wir um Voranmeldung, entweder per Email oder durch Eintrag in die im Spiellokal ausgehängte Liste.

Turnierseite (mit Ausschreibung und Kontaktdaten)

Claus Nissen gewinnt 4. Durchgang des Sommerschnellschachs

Am vierten Spieltag des Sommerschnellschachturniers konnte Claus Nissen sechs von sieben Partien gewinnen; nur in der Finalrunde unterlag er Dragos Ciornei. Das reichte Claus für den Tagessieg; auf den anderen Podestplätzen landeten Lennart Faber und Dragos Ciornei, beide mit 5,5 Punkten, Lennart mit der etwas besseren Feinwertung. Insgesamt nahmen diesmal 19 Schachfreunde teil.

In der Gesamtwertung (die wir nachträglich korrigiert haben, weil versehentlich bereits ein Ergebnis gestrichen wurde, obwohl die besten vier in die Wertung eingehen) setzte sich Dragos an die Spitze, mit einem halben Punkt Vorsprung auf André Krüger und zwei Punkten auf Christian Stefaniak. Da Claus aber erst drei Runden gespielt hat, könnten ihm am letzten Spieltag bereits drei Punkte zum Gesamtsieg reichen, bei 6 Punkten hätte er den Gewinn sicher, und auch André Krüger hat mit einem potentiellen Streichergebnis von 4 Punkten (also einer möglichen Verbesserung um 3 Punkte) noch beste Aussichten. Es bleibt also spannend bis zum Schluss.

Ergebnisse

Bericht von den Chess Classics 2026

Uwe Rippke, Alfred Klesse und Jürgen Cziczkus beim Seniorenschachturnier der Deutschen Seniorenstiftung, die Chess Classics 2026

Von Jürgen Cziczkus

Alfred Klesse am Brett

Alfred Klesse im Turnier 65+ (Foto: Jürgen Cziczkus)

Wir spielten in der Klasse 65+ das 9-tägige Turnier im schönen Bad Neuenahr im Kurgartensaal des Steigenberger Hotel. Der Saal war mit etwas kleinen Einzeltischen gut gefüllt, wobei hier auch die Senioren 75+ mitspielten. 50+ durften im Nebenraum Platz nehmen.

Der hohe Saal mit großartigen Verzierungen bot eine schöne Atmosphäre, obwohl die Klimaanlage etwas zu kalt war. Im Vorraum gab es Kaffee, Wasser und Apfelschorle umsonst zu trinken. Außerdem wurde von 12 bis 15 Uhr ein kleiner Mittagsschmaus angeboten, wie Spagetti Bolognese oder auch eine Suppe mit Brötchen zu moderatem Preis. Weiterhin etwas Abseits gab es noch einen großzügigen Analyseraum.

Uwe hatte von uns die beste ELO-Zahl, dann kam ich und dann Alfred. In der ersten Runde hatten wir sehr starke Gegner und wir verloren, wie zu erwarten war. Danach ging es weiter mit durchwachsenem Spiel und als Gesamtergebnis beendeten wir alle das Turnier mit 3 Punkten aus 9 Partien.
Jetzt sind unsere vorher zu hohen ELO-Zahlen wieder auf einem realistischem Niveau angelangt und insgesamt war der Aufenthalt mit Urlaub und Gehirnjogging absolut positiv gewesen.

Der Veranstalter verhandelt bereits mit dem Steigenberger über nächstes Jahr und gegen September kann man eine neue Ausschreibung erwarten. Die gesamte Logistik für das Schachturnier war überragend. In den Altstädten von Bad Neuenahr und Ahrweiler konnte man das große kulinarische Angebot bei sonnigem Wetter auskosten und genießen. Dieses Turnier verdient eine Empfehlung für jeden, der das Mindestalter erreicht und war mit 140€ Startgeld in 2026 erschwinglich.

Der OSV trauert um Martin Beierlein

martin-beierlein-grau226x256Wie wir kürzlich erfahren haben, ist bereits am Ostermontag unser langjähriger Vereinskamerad Martin Beierlein nach langer, schwerer Krankheit verstorben.

Martin wurde am 4. August 1960 geboren und trat im September 1988 dem OSV bei. Dort sorgte er nicht nur für eine sportliche Verstärkung, sondern engagierte sich auch bald im Vorstand; unter anderem löste er Karl Hirtz als Pressewart ab. Auch nach seiner aktiven Vorstandstätigkeit unterstützte er den Verein weiter im Förderkreis. Für seine Verdienste wurde er mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

An den Spielabenden erfreute uns Martin noch lange Zeit regelmäßig mit seiner Anwesenheit, und auch in der Mannschaft blieb er aktiv, bis seine Krankheit ihm dies unmöglich machte. Dabei trug er bis zuletzt immer ein Lächeln auf den Lippen. Mit ihm verliert der Verein ein vertrautes und freundliches Gesicht.

Die Beisetzung hat bereits (in Form einer Seebestattung) stattgefunden.

Viererpokal: Erfolgreicher Start für den OSV

Von Claus Nissen

Am 18.4 trafen sich die Vertreter des OSV zur Vorrunde in Hochneukirch. Vor Ort wurde gelost, und wir bekamen es direkt mit dem Gastgeber zu tun. Düsseldorfer SV und Aachen SV war die andere Paarung vor Ort. Nachdem ich meine Partie nach etwa 2 Stunden gewonnen hatte, boten meine Teamkollegen Marcel, Dragos und André Remis an, was etwas überraschend auch angenommen wurde. So waren wir weiter. Aachen besiegte Düsseldorf recht sicher, sodass wir am Sonntag auf eben diese trafen.

Wir traten diesmal ohne André an, da André in Belgien spielte. Er wurde durch Lenny ersetzt. Aachen trat in bekannter Aufstellung an. 2200 an den ersten beiden Berttern danach 2120 und etwa 2000 am 4. Brett. Auch hier gelang es mir nach 2,5 Stunden eine Figur zu gewinnen. Lenny hatte da noch eine interesante Stellung mit Gegenspiel für den Bauern. Er gewann dann seinen Bauern zurück und überspielte seinen Gegner sehenswert. 1:0.

Nach 3,5 Stunden hatte dann auch ich meine Mehrfigur verwertet. 2:0 Dragos spielte eine sehr schöne Angriffspartie und zerlegte seinen Gegner. 3:0 Marcel hatte seine etwas schlechtere Stellung inzwischen in ein besseres Endspiel umgewandelt, welches er gewohnt sicher gewann. 4:0!! Etwas überraschend, da der Aachenner SV in der 2.Bundesliga spielt.

Weiter geht es am 13 und 14 Juni. Weitere Bundesligamannschaften warten…

Ergebnisse auf chess-results.com