NRW-Klasse: Zum Saisonauftakt zufriedenstellendes Remis

Gegen die DWZ-mäßig etwas favorisierten Gäste aus Erkenschwick schlug sich unsere 1. Mannschaft gut und erzielte am Ende ein leicht glückliches aber verdientes 4:4-Unentschieden.
Die vier Remispartien von Dragos Ciornei (gut gespielt gegen einen GM), André Krüger, Christian Stefaniak und Michael Gerst gingen ohne größere Vorkommnisse insgesamt in Ordnung. Markus Jörgens jedoch verlor in guter, aber komplizierter Position durch einen Fehlzug entscheidendes Material und gab deshalb auf. Dahingegen hatte Ololi, lange Zeit unter Druck und mit dem Rücken zur Wand stehend, eine gehörige Portion Glück und konnte ihre besorgniserregende Partie in einen Sieg umwandeln. Dominik Pickardt hatte gegen die größte DWZ-Übermacht anzukämpfen: sein Gegner hatte 300 Punkte mehr, vor der DWZ-Anhebung wären es noch erheblich mehr gewesen. So kam es, dass unter Zeitdruck die Drohungen immer unangenehmer wurden und schließlich nicht mehr pariert werden konnten. Dafür spielte Marcel Becker wie so oft eine sichere Positionspartie, in der er kontinuierlich Druck aufbaute und schließlich im Endspiel Material gewann, so dass weiterer Widerstand zwecklos war und sein Kontrahent sofort aufgab.
Somit bescherte uns die erste Runde ein 4:4-Unentschieden gegen einen starken Gegner. Etwas kurios ist, dass sich dieses Ergebnis bei vier von fünf Begegnungen in unserer Gruppe ereignete, womit sich acht Mannschaften im „Mittelfeld“ befinden. Nach der ersten Runde ist dies sowie die Tatsache, dass wir geteilter Zweiter sind, jedoch begrenzt.

Die Tabelle:
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NRW-Klasse: Erste Mannschaft mit Sieg

Der Beginn gegen den Tabellennachbarn aus Raesfeld war holprig, da am frühen Morgen eine Absage von Ivan eintraf und bis 11:00 Uhr ein Ersatzmann aufgetrieben werden musste. Überraschenderweise bot sich Matthias Limberg an, so dass wir ohne einen kampflosen Verlust in das wichtige vorletzte Spiel der Saison starten konnten.
Matthias wurde dann auch seiner Jokerrolle gerecht und durfte einen überzeugenden Sieg für unser Team verbuchen. Weitere klar herausgespielte Punktgewinne steuerten Claus Nissen und André Krüger bei, so dass wir nach dem zwischenzeitlichen Remis von Dragos Ciornei auf einen beruhigenden 3,5:0,5-Vorsprung blicken durften.
Marcel Becker häufte in einer vollkommen ausgeglichenen Position, bedingt durch mehrere kleine Ungenauigkeiten seitens des Gegners, immer mehr Vorteil an, was ihm schließlich ein Endspiel mit einem Mehrbauern bescherte. Dies ließ er sich nicht mehr nehmen und stellte den Mannschaftssieg sicher.
Ich selbst konnte meinen zwischenzeitlich klaren Vorteil nicht umsetzen und übersah im Endspiel dann auch noch einen Bauerndurchbruch in Verbindung mit einem Läuferopfer, danach war es dann Remis.
Die beiden letzten Partien sahen dann nicht so gut aus. Ololi lief schon seit der Eröffnung einem Materialverlust hinterher (Figur für zwei Bauern), durfte sich dann jedoch für die ungeschickte Spielführung ihres Kontrahenten bedanken und schließlich sogar einen Sieg einfahren. Dafür hatte Markus Jörgens keinen Erfolg mit seinem Damenopfer für drei Figuren. Im weiteren Verlauf gab er Material ab und konnte wegen ungünstiger Königsstellung und Bauernnachteil mit Turm und Läufer nichts gegen die weiße Dame ausrichten.
Insgesamt geht unser Sieg gegen die aufstellungsgeschwächten Gäste in dieser Höhe in Ordnung, wenn auch etwas ungerecht verteilt. Der Klassenerhalt steht damit bereits vor der Schlussrunde fest.

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NRW-Klasse: Zwei Niederlagen

01.02.2026 gegen SK Sodingen/Castrop
Gegen unsere Gäste spielten wir gut mit und hatten ein paar interessante Partien sowie einige Möglichkeiten, am Ende reichte es jedoch ganz knapp nicht und wir kassierten eine 3,5:4,5-Niederlage.

22.02.2026 in Erkenschwick
Beim Tabellenführer und haushohen Favoriten fehlte uns die halbe Stamm-Mannschaft, im Grunde Brett 2 bis 5. Da nur noch wenige Ersatzspieler zur Verfügung standen, ließen wir Brett 2 und 3 kampflos verlieren, da wir an den unteren Brettern wenigstens etwas zu holen hofften, auch um keine historisch hohe Niederlage zu kassieren. Das 1,5:6,5 war in etwa zu erwarten.

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NRW-Klasse: Nach 4:4 Tabellendritter

Gegen die Gäste, der 2. Mannschaft von Essen-Katernberg, lagen wir nach einem unverhofften kampflosen Sieg an Brett 3 mit 1:0 in Führung. Doch dann begingen Ololi und ich grobe Eröffnungsungenauigkeiten, wovon wir uns trotz aller Anstrengungen nicht mehr erholten und folgerichtig verloren. Nach einen Kurzremis von Claus stellte Dragos nach einem Eröffnungsfehler seines Gegners aber den Ausgleich wieder her. Leider verlor dann Thomas Qualität und Partie und André verpasste im vorletzten Zug vor der Zeitkontrolle eine gute Gewinnfortsetzung und ließ dann auch noch eine dreimalige Stellungswiederholung zu. Am Spitzenbrett holte dann jedoch Marcel für uns die Kartoffeln aus dem Feuer und sicherte mit seinem souveränen Endspielsieg unserem Team das 4:4.
Das waren schon ungewöhnlich viele Fehler, aber immerhin sind wir nun Tabellendritter.
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OSV 1

NRW-Klasse: Dritter Sieg

Zum Jahresabschluss reiste die 1. Mannschaft am 3. Adventssonntag zum Auswärtsspiel nach Südlohn. Dort erwarteten uns im beschaulichen Stadtkern angenehme Spielbedingungen. Nicht so behaglich fühlten wir uns jedoch, als unser Ersatzspieler Arsenii gegen den starken Südlohner an Brett 8 im Mittelspiel die Qualität und folgerichtig den Punkt verlor. Nach leistungsgerechten Remisen von Dragos und mir bezwang Marcel in einer sauber geführten Partie das Spitzenbrett der Gastgeber zum 2:2-Ausgleich. Ein Blick auf die vier noch laufenden Partien ließ jedoch nichts Gutes erahnen, denn André und Ololi standen bedenklich und Claus war platt wie eine Flunder, laut Analyse-App nach der Partie um die -6,00. Doch passend zum 3. Advent schlug die aggressive Spielweise der Südlohner in Barmherzigkeit um und sie verteilten zwei schöne Geschenke. Zunächst konnte Claus, bedingt durch mehrere Ungenauigkeiten seines Kontrahenten, zunächst ausgleichen und schließlich nach einem kapitalen Fehler sehenswert gewinnen. Ebenso bekam André, dessen Gegner sein Turmendspiel mit zwei gesunden Mehrbauern vergurkte, ein glattes Remis geschenkt. Lediglich Ololis Gegner war nicht in Weihnachtsstimmung und verwertete die Mehrqualität konsequent und sicher. Dafür rächte sich Thomas, indem er seine Mehrqualität ebenfalls verwertete und somit den verloren geglaubten Mannschaftskampf endgültig drehte und in einen Sieg verwandelte.
NRW-Klasse

NRW-Klasse: Holpriger Saisonstart

Gegen die Gäste aus Münster tat sich die 1. Mannschaft recht schwer und so lagen wir nach den Remispartien von Dragos, Claus und Christian sowie den Niederlagen von Ivan und Thomas hinten. Ohne tiefgehende Analyse gingen die Remispartien in Ordnung, das Qualitätsopfer von Thomas war ambitioniert, jedoch nicht durchschlagend und den Schluss von Ivans Partie bekam ich nicht mit. Marcel spielte sein Endspiel stark und erbeutete zuerst einen und dann einen weiteren Bauern, so dass sein Kontrahent schließlich den Widerstand aufgab. Bei mir war das Turmendspiel ab dem 60. Zug gewonnen, jedoch erreichte ich nicht die Lucena-Stellung und wegen eines Springerbauern schied ein weiteres Gewinnmanöver aus. Ich fand jedoch schließlich den Weg über die h-Linie, dann ging es schnell. Andrés Kontrahent war wohl durch meinen längeren Gewinnweg irritiert, reklamierte eine dreifache Stellungswiederholung nicht (spielte evtl. wegen der knappen Bedenkzeit auf Sieg?) und stellte schlussendlich einen Bauern ein, wonach André seinen und somit den Mannschaftssieg sicherstellte.

NRW-Klasse

Zweite Mannschaft ist aufgestiegen

In einer Saison, die zum Teil mehr geprägt war von Inzidenzen, Hygieneregeln, verlegten und abgesagten Mannschaftsspielen als vom eigentlichen Schach selbst, schaffte unsere Zweite in der vorletzten Runde mit einem Sieg über die Gäste aus Dortmund-Mengede den Aufstieg in die Verbandsliga. Verdient oder nicht, wir werden es zum Saisonausklang innerhalb der Mannschaft gebührend feiern.
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