Von Ben Hoffmann
An einem schönen Sonntag fuhren wir unter schlechten Vorzeichen (Rippenverletzungen, Magenprobleme) zu den Schachfreunden aus Bochum. Die Vorgabe war klar: Verlieren verboten, sonst droht der sichere Abstieg.
Nach den ersten beiden Stunden zeichnete sich allerdings kein allzu gutes Bild ab. Stefan Horn hatte zwar eine gute Struktur, doch fehlte die Rochade und der König stand etwas luftig in der Mitte. Kilian Kraus stand auch etwas schlechter, und unser Ersatz Rudi Ohmstede stellte nach guter Partie eine Figur ein und gab auf. Doch Martin Beierlein, der sich noch im Auto vorher eine d2-d4 Eröffnung von seinem Gegner gewünscht hatte, führte seine Partie souverän und gewann völlig verdient im Königsindisch. Leider konnte Kilian Kraus seine Stellung nicht halten, und auch Stefan Horn musste seinem Gegner die Hand reichen. Zwischenstand 3:1 für Günnigfeld und die restlichen Partien sahen eher nach Remis aus. Doch die Marschroute von nun an war klar: Alle Partien auskämpfen. Weiterlesen
