Nächsten Dienstag findet statt… das Turnier „Hand und Kopf“

Nachdem der erste Versuch am 29.März wegen zahlreicher Pokalnachholpartien und dem damit verbundenem Teilnehmermangel nicht durchgeführt werden konnte, wollen wir am nächsten Dienstag einen neuen Anlauf starten.Bei diesem Schnellschachturnier (Bedenkzeit 10 min + 5 sec) wird das Teilnehmerfeld wie üblich nach DWZ sortiert. Dann bilden der DWZ-stärkste (der Kopf) und der DWZ-schwächste Spieler (die Hand) ein Team. Sie spielen quasi eine Beratungspartie, wobei der Kopf der Hand den Zug vorsagt, aber nur die Bezeichnung der zu ziehenden Figur ohne Koordinaten nennt (also z. B. einen Turm oder einen Läufer oder einen Springer). Besonders trickreich wird naturgemäß die Bezeichnung ein Bauer. Die Hand führt nun den vermeintlich besten Zug aus und es wird sicherlich gravierende Differenzen zwischen dem vom Kopf beabsichtigten und dem von der Hand ausgeführten Zug geben.
Eine unterhaltsame Veranstaltung steht bevor, bei der natürlich keine Turnierruhe gewährleistet werden kann.

Dragos Ciornei gewinnt den OSV-Pokal, Uwe Nebel die Plakette

Das Finale des OSV-Pokals gewann Dragos Ciornei gegen Turnierüberraschung Michael Lettko. Dabei brachte Dragos das Kunststück fertig, in vier Runden nacheinander nach Remis in der Turnierpartie erst im Blitzen die Begegnung für sich zu entscheiden. Das „kleine“ Plakettenendspiel entschied Uwe Nebel etwas überraschend gegen den in dieser Turnierphase glücklos agierenden Ivan Mancic für sich, der zuvor alle „dicken Brocken“ aus dem Weg geräumt hatte. Den zweiten Platz in der Plakette sicherte sich in der Schlussrunde CM Matthias Kiese mit einem Sieg über OSV-Nachwuchshoffnung Niclas Kohl. Starke Leistungen lieferten auch Jan Birkemeyer und Julian Schwarz ab, die sich über deutliche DWZ-Zugewinne freuen durften. Insgesamt ein gelungenes, vollkommen ausgebuchtes Turnier( 36 Teilnehmer- vielen Dank nocheinmal dafür). Auf Wiedersehen bei der Offenen Stadtmeisterschaft am 26.4.
Ergebnisse der letzten Runde; Abschlußtabelle

Verbandsklasse: OSV II trotz Handicap auf einem Aufstiegsplatz

Durch ein Mißverständnis( eine mittlerweile ungültige Telefonnummer) musste OSV II bei der SG Bochum III mit nur sieben Spielern antreten. Als auch noch Ersatzmann Hüseyin Turp trotz großen Kampfes verlor, lag die Mannschaft mit 0 : 2 hinten. Dann jedoch wendete sich das Blatt. Nacheinander gewannen Thomas Groß, Christian Stefaniak, Kilian Kraus und Miguel Zimmer ihre Partien zum zwischenzeitlichen 4 : 2 und Markus Jörgens am Spitzenbrett blieb es vorbehalten, in einer unübersichtlichen Stellung mit seinem Remis den Mannschaftssieg zu sichern. Mit einer souveränen Endspielführung schloss abschließend Andre Krüger den 5,5 : 2,5 Erfolg ab. In der Tabelle liegt OSV II nun mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung bei einem Spiel weniger auf dem zweiten Aufstiegsplatz
Verbandsklasse Gr.1; Tabelle und Ergebnisse

In vier Wochen beginnt… die Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022

Am Dienstag, dem 26.4. beginnt um 19.00 Uhr im OSV-Spiellokal wieder die schon traditionelle Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft. Bei diesem für alle Schachfreunde offenen und DWZ- ausgewerteten Turnier werden sieben Runden an aufeinander folgenden Dienstagen gespielt. Der Bedenkzeitmodus wird Fischer kurz sein( 90 min. für 40 Züge + 30 min. für den Rest der Partie + 30 sec. pro Zug von Anfang an). Die Startgelder von 7 € für Erwachsene und 3,50 € für Jugendliche werden wie immer vollständig wieder ausgeschüttet( für OSV-Angehörige übernimmt der Verein die Gebühr). Anmeldungen ab sofort per Mail an die Turnierleitung familie@gross-mh.de, durch Eintragung in die ausliegende Teilnehmerliste oder am ersten Spielabend bis 19.00 Uhr persönlich. Die Schirmherrschaft hat Manfred Gregorius, Präsident des Stadtsportbundes Oberhausen übernommen, der am 26.4. auch  ein Grußwort der Stadt überbringen wird.
Weitere Details s. Ausschreibung

OSV-Pokal: Dragos Ciornei und Michael Lettko im Finale

Die Siegesserie von Ivan Mancic riss im Halbfinale gegen Dragos Ciornei nach Remis in der Turnierpartie durch eine Niederlage im Blitzen. Der zweite Finalist ist Senkrechtstarter Michael Lettko, der Niclas Kohl ausschaltete. Auf den Gewinn der Plakette haben jetzt Uwe Nebel und Ivan Mancic die größten Aussichten. Ein sehr starkes Turnier spielte Jan Birkemeyer, der sich über einen DWZ-Zugewinn von 85 Punkten freuen darf, urlaubsbedingt aber leider zur letzten Runde nicht mehr antreten kann.
Ergebnisse 4. Runde; Tabelle; Auslosung 5. Runde

Verbandsklasse: OSV II mit geschlossener Mannschaftsleistung

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte unsere Zweite  den dritten Sieg im vierten Verbandsklassenkampf dieser Saison einfahren. Gegen die Schachfreunde von Essen-Katernberg IV gab es einen 5,5 : 2,5 Erfolg. Es begann mit einem kampflosen Sieg für Markus Jörgens an Position 1, da Katernberg dieses Brett frei ließ. Nach etwa drei Stunden Spielzeit einigten sich Andre Krüger und Thomas Groß mit ihren Gegnern auf Remis, bevor Michael Seibert mit einem starken Auftritt in einem positionellen Endspiel den vollen Punkt sicherte. Christian Stefaniak steuerte dann ein weiteres Hälftchen bei und der dankenswerterweise als Ersatz eingesprungene Ben Hoffmann konnte ein unberechtigtes Läuferopfer seines Spielpartners widerlegen. Miguel Zimmer und Kilian Kraus rundeten mit ihren Punkteteilungen den souveränen Mannschaftserfolg ab. Das zarte Pflänzchen „Aufstiegshoffnung“ fängt an zu gedeihen.
Verbandsklasse Gr.1; Tabelle und Ergebnisse

Nächsten Dienstag findet statt… das Turnier „Kopf und Hand“

Nächsten Dienstag will der OSV auf Anregung von Uwe Rippke mit dem Turnier „Kopf und Hand“ mal wieder etwas Neues ausprobieren.
Bei diesem Schnellschachturnier (Bedenkzeit 10 min + 5 sec) wird das Teilnehmerfeld wie üblich nach DWZ sortiert. Dann bilden der DWZ-stärkste (der Kopf) und der DWZ-schwächste Spieler (die Hand) ein Team. Sie spielen quasi eine Beratungspartie, wobei der Kopf der Hand den Zug vorsagt, aber nur die Bezeichnung der zu ziehenden Figur ohne Koordinaten nennt (also z. B. einen Turm oder einen Läufer oder einen Springer). Besonders trickreich wird naturgemäß die Bezeichnung ein Bauer. Die Hand führt nun den vermeintlich besten Zug aus und es wird sicherlich gravierende Differenzen zwischen dem vom Kopf beabsichtigten und dem von der Hand ausgefürten Zug geben.
Eine unterhaltsame Veranstaltung steht bevor, bei der natürlich keine Turnierruhe gewährleistet werden kann.

Starke Jugendliche aus Brackel lassen unserer Jugend keine Chance

Von Lennart Faber

Nachdem wir netterweise den Mannschaftskampf in der Jugendverbandsliga von letzter Woche auf diesen Samstag verlegt hatten, spielte unsere Jugend gleichzeitig mit der ersten Mannschaft in unserem Spiellokal, allerdings war das Ergebnis leider nicht so erfreulich wie der 6:2-Sieg der Ersten. Es sah zwischendurch gar nicht so schlecht aus, auch wenn Tanyel Scholing und David Kaganovych durch frühe Fehler und viel zu schnelles Spiel schnell an Brett 5 und 6 verloren hatten. Razvan Grumaz und sein Bruder Rares spielten an den Brettern 3 und 4 sehr ruhig und bedacht und vor allem Rares konnte seinen Gegner sehr einengen und stand deutlich besser, übersah dann jedoch eine Kombination, die seinem Gegner einen Vorteil erbrachte, während sein Bruder an Brett 3 einen Bauern verlor, und auch als der zweite fiel, stand die Niederlage trotz der starken Partie von Daniel Tatarinov an Brett 2 fest. Alex Cosovan stand an Brett 1 zwar deutlich besser, aber sein Gegner konnte sich am Ende doch noch in ein Dauerschach retten. Durch eine starke Leistung unserer Gegner unterlagen wir diesen Mannschaftskampf somit leider mit 1,5:4,5.

Die letzten zwei Kämpfe an den nächsten beiden Samstagen warten nun, und der nächste sieht wenig chancenreich für uns aus gegen Essen Werden. Der Letzte am 02.04. dann gegen SV Unna sollte hoffentlich noch einmal spannender werden, und vielleicht ist auch etwas gegen Werden drin.

Kreisliga: OSV V-Hälfte – Schwarze Dame Osterfeld II 3:3

Von Gerd Arlt

Noch bevor die drei kampflosen Punkte für die Osterfelder zu verbuchen waren, brachte uns unser Ersatzmann Jürgen Cziczkus gegen den Schach-Eleven an Brett 6 in Führung. Der sportliche Spaß ergab sich nun aus der Frage: Würden wir noch ein Mannschaftsremis schaffen?

Die Hauptaufgabe und Verantwortung kam dabei Rares an Brett 4 zu. Er spielte sehr umsichtig, hatte das bessere Figurenspiel, ging auf Remisangebote nicht ein und nutzte die erste Gelegenheit zum Matt. Wohl die entscheidende Partie.

An Brett 1 am längsten spielend fühlte ich mich immer überlegen. Der häusliche Computer zeigt allerdings einen Zwischenzug, der meinen Partiegewinn mehr als in Frage gestellt hätte.

Dank an Jürgen, dass er kurzfristig für Razvan eingesprungen und zu seiner Kurzpartie aus Krefeld angereist ist.

Den unterhaltsamen Nachmittag trübt die ungenutzte Chance zum Mannschaftssieg.

OSV VTabelle7. RundeEinzelergebnisse

Schnellschachturnier mit Uhrenhandicap und Überraschung

Von Uwe Rippke

Da wahrscheinlich nicht jeder sich unter dem Titel genaue Vorstellungen machen kann, hier ein kurzer „Regelkurs“. Grundsätzlich haben beide Spieler jeweils 15 Minuten auf der Uhr (ohne Inkrement-Regelung). Nach Feststellung der aktuellen DWZ erhält jeder seine „kleine Wertungszahl“, die für den Ablauf der folgenden Partien wichtig ist. Im Klartext heißt das: hat jemand 1589 ist seine Zahl 15, bei 1620 ist dies die 16. Nach erfolgter Auslosung werden dann die kleinen Wertungszahlen einander gegenübergestellt. Z.B.: beide 16 = beide 15 Minuten, einer 14, der andere 17, dann ist die Differenz 3. Diese wirkt sich so aus, dass jeweils beide eine Zeitkorrektur auf der Uhr um jeweils 3 x 2 Minuten erhalten. Folge: Spieler 1 mit der 14 erhält 21 Minuten auf der Uhr, Spieler 2 mit 17 nur 9 Minuten. Im Maximum wird die „Zeitumstellung“ auf 5 zu 25 begrenzt. Nun zum Turnier: Gewinner wurde Dragos Ciornei mit 6 Punkten aus 7 Spielen, punktgleich dahinter auf 2 Yavuz Akcapinar und auf 3 Claus Nissen. Nun kam auf Platz 4 die große Turnierüberraschung: Mit 4,5 Punkten platzierte sich Timur Akcapinar mit einer 11 (!!!). Dabei spielte der 10-Jährige das Turnier souverän „wie ein Alter“ und machte auf sich aufmerksam. Alle anderen der 12 Teilnehmer konnten nur weniger Punkte erreichen.