Neues Hygienekonzept des SB NRW

Wie uns der zuständige Staffelleiter des Schachverbands Ruhrgebiet heute mitteilte, hat das MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) entschieden, dass beim Schach grundsätzlich Maskenpflicht am Brett herrscht. (Auch sonst gilt Maskenpflicht in allen Innenräumen.) Der Schachbund NRW hat daher sein Hygienekonzept überarbeitet; darin ist u.a. auch festgelegt, dass alle verwendeten Materialien vor dem Spiel zu reinigen sind. Das neue Hygienekonzept ist ab sofort für alle Mannschaftskämpfe auf NRW- und Verbandsebene verbindlich. Der OSV übernimmt das Konzept hinsichtlich Maskenpflicht für seine Vereinsturniere. Zudem sind bis auf weiteres keine Zuschauer bei Mannschaftskämpfen zugelassen.

Hygienekonzept des SB NRW ab 9.12.2021 (PDF)

Schachsaison im Bezirk ausgesetzt

Da sich die Nachricht des Schachbezirks (Schachsaison im Bezirk wird ausgesetzt) anscheinend noch nicht herumgesprochen hat, hier noch einmal der Hinweis: Ab sofort und bis auf Weiters finden keine Mannschaftskämpfe in der Bezirksklasse und Kreisliga sowie keine Bezirksturniere mehr statt.

Die Mannschaften auf NRW- und Verbandsebene sind vorerst nicht betroffen; auch der OSV-Spielbetrieb (einschließlich Jugendtraining) läuft nach derzeitigem Stand normal weiter.

Dr. Dragos Ciornei gewinnt „Endspiel“

Von Uwe Rippke

Am gestrigen Abend kam es zu einem klassischen Endspiel beim Schnellschachturnier (Runde 5). Vor der siebten Spielrunde führte Dr. Dragos Ciornei mit 5,5 Punkten vor Steven Nowak mit 4,5 Punkten und einem Verfolgerfeld von 5 Spielern mit jeweils 4 Punkten. Die beiden Erstplatzierten trafen sich an Brett 1 in der letzten Partie. Dragos gewann und damit klar das Turnier mit 6,5 Punkten. Damit erreichte er einen deutlichen Vorsprung vor den drei Spielern mit jeweils 5 Punkten, die durch unterschiedliche Ratingleistungen auf dem 2.-4. Platz einliefen. Es waren überaschend Kilian Kraus vor André Krüger und Andre Matzat. Hinter Steven Nowak auf Platz 5 fanden sich punktgleich 4 Spieler mit 4 Punkten ein. Bei einem Teilnehmerfeld von insgesamt 24 Spielern war die vorhandene Leistungsdichte eindeutig erkennbar.

Ergebnisse und Gesamtwertung

Blitzturnier: Ergebnisse der 4. Runde veröffentlicht

Nach der kleinen Panne am Dienstag konnten heute die Ergebnisse „geborgen“ und veröffentlicht werden. In der Gesamtwertung führt nach vier Runden Martin Limberg mit 8 Punkten Vorsprung vor Claus Nissen, gefolgt (mit einem Punkt Abstand) von Dragos Ciornei und Christian Stefaniak; jedoch haben Claus und Dragos bisher jeweils nur an drei Runden teilgenommen und können daher in der 5. und 6. Runde dank der Streichergebnisse noch kräftig aufholen. Auch André Krüger und Wolfgang Prüfer sind — ebenfalls mit bislang drei von vier möglichen gewerteten Resultaten — noch nicht ganz aus dem Rennen; rein rechnerisch könnte André bereits in der nächsten Runde bis auf einen halben Punkt an den Spitzenreiter herankommen. Sensationell ist auch das Abschneiden von Gabriel Ruhmann (derzeit 6. Platz), der mit einer DWZ von 1494 in der Teilnehmerliste steht, aber über vier Runden eine durchschnittliche Ratingleistung von 1780 erbracht hat (in der 4. Runde sogar 1884). Weiter geht es am 14.12. mit der vorletzten Runde.

Ergebnisse

Claus Nissen gewinnt die 4. Runde des Blitzturniers

Von Holger Bönsch

Trotz vieler Nachholtermine der Vereinsmeisterschaft haben sich wieder 18 Kämpfer eingefunden, und die 4. Runde der Blitzmeisterschaft auszufechten.

Nach der (für ihn) schwachen letzten Runde schien sich Wolfgang Prüfer diesmal einiges vorgenommen zu haben, und startete wie die Feuerwehr mit 3 aus 3, und führte die Tabelle an. Am Ende reichte es leider nicht ganz zum Tagessieg, dieser ging mit beachtenswerten 10 aus 11 an Claus Nissen. Wieder mal eine sehr bemerkenswerte Runde spielte Gabriel Ruhmann, dessen Ratingleistung knapp 400 Punkte über seiner aktuellen DWZ lag. ■

Wegen einer Panne bei der Datenübermittlung können die Ergebnisse leider erst am Samstag veröffentlicht werden.

OSV-Jugend verliert gegen Kamen 3,5:2,5

2. Runde der Jugendverbandsliga

Von Matthias Limberg

Nachdem wir in der ersten Runde gegen Welper gewonnen hatten, war ich zuversichtlich, auch den Kampf gegen Kamen gewinnen zu können, zumal wir in Bestbesetzung angetreten sind. Brett 6 ließ der Gastgeber unbesetzt,so dass wir nach einer halben Stunde den (kampflosen) Punkt verbuchen konnten.

Die Geschwister Rares und Razvan spielten remis und setzen ihren guten Lauf fort — wobei bei Rares vielleicht mehr drin gewesen wäre. Leider verloren kurz danach Alex und Julian. Nun lag alles an Daniel, den Kampf noch zum Unentschieden zu drehen. Daniels Gegner machte den 40. Zug mit nur noch einer Sekunde auf der Uhr. Es gelang es ihm aber nicht der erhoffte Gewinn, sodass wir den Kampf unglücklich verloren haben.

Vielen Dank an Karl für das Fahren der Jugendlichen nach Kamen und den Einsatz von Daniel, der trotz Geburtstags seiner Mutter bereit war zu spielen.

Kreisliga: OSV V – Hervest Dorstener SK III 4,5:1,5

Von Gerd Arlt

Dank unserer groß aufspielenden Jugend war der zweite Wettkampf in der Kreisliga eine sichere Angelegenheit. David Kaganovych konnte wegen Fernbleibens des Gegners seinen Formanstieg diesmal nicht demonstrieren. Nach der halben Stunde dauerte es nicht lange, bis mir Karl Hirtz – ganz großer Dank für den Transport unserer Jugendlichen! – den Sieg von Tanyel Scholing meldete. Nach Bauerngewinn brachte offensiver Schwerfigureneinsatz die Entscheidung.

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Vlastimil Hort in der NRZ Moers

osv-i-07-11-2021Offenbar hat unser allseits beliebter GM Vlastimil Hort auch bei den Schachfreunden vom linken Niederrhein einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Anlässlich seines Einsatzes beim Mannschaftskampf SV Turm Kamp-Lintfort I – OSV I am vergangenen Sonntag schrieb die NRZ Moers in ihrer gestrigen Ausgabe: „Christoph Schneider glänzte schließlich bei seinem Remis gegen den als sympathischsten Großmeister aller Zeiten geltenden Vlastimil Hort, der einst mit Anatoly Karpov, Boris Spassky und Viktor Kortschnoi zur Weltelite gehörte.“ Dankeschön an den Schachfreund Wolfgang Becker für das Foto des Artikels (zum Vergrößern anklicken); im übrigen schließen wir uns der Einschätzung der Kameraden auf der anderen Rheinseite gerne an.