Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022 gestartet

Mit guten 54 Teilnehmern startete gestern Abend die Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022. Der Schachfreund mit der weitesten Anreise spielt für die Schachabteilung von Hannover 96 und wurde deshalb von Manfred Gregorius, dem Präsidenten des Stadtsportbundes, in seiner Eröffnungsrede besonders herzlich begrüßt. Ansonsten sind mit fünf Spielern, die eine DWZ von über 2000 Punkten vorweisen können, wieder die üblichen Kandidaten für den Gesamtsieg am Start. Überraschungen der ersten Runde waren die Remisen von Claus Nissen gegen Jan Birkemeyer, von André Krüger gegen Bruno Rousselet und von Ralph Schmidt gegen Behzad Chamsaz, in denen der vermeintliche Underdog dem Favoriten jeweils einen großen Kampf lieferte. In der am nächsten Dienstag stattfindenden zweiten Runde werden sich die Topleute schon etwas mehr strecken müssen.

Teilnehmerliste; Ergebnisse der 1. und Auslosung der 2. Runde

In einer Woche beginnt… die Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022

Nächste Woche Dienstag, am 26.4. um 19.00 Uhr ist es soweit: Start der Offenen Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022. Mittlerweile hat sich eine Mitte dreißiger Zahl an Teilnehmern angemeldet; der mit der bislang weitesten Anreise kommt aus Unna. Die Preisgelder sind auf stattliche Summen angewachsen. Weiterhin können Anmeldungen per Mail an die Turnierleitung unter familie@gross-mh.de, durch Eintragung in die ausliegende Teilnehmerliste oder am ersten Spielabend bis 19.00 Uhr persönlich erfolgen.
Details s. Ausschreibung

Hand- und Kopf-Turnier wurde zum Überraschungs-Ei

Von Uwe Rippke

Am 12.04.22 wurde erstmalig ein Hand- und Kopf-Turnier ausgetragen. Die Regularien hierzu können der Ankündigung entnommen werden. Insgesamt 12 Spieler fanden sich bereit, etwas für sie Neues zu probieren. Hierzu bedurfte es in Einzelfällen schon entsprechender Zuwendung – sprich Überredungskunst. Es konnten 6 Spielerteams gebildet werden. Modus: jedes Team gegen das andere, Gesamtbedenkzeit 10 Minuten pro Partie und Team mit 5 Sekunden Inkrement pro Zug. Da sowohl Hand als auch Kopf jeweils Bedenkzeit für einen Zug benötigten, kam es auch mal zu Zeitnotsituationen und klare Ansagen wie „Bauer“ führten dann zu einem einzügigen Grundlinienmatt. Andererseits überraschte manchmal die Hand den Kopf durch für ihn unerwartet geniale Züge. Die Überraschungen führten jedenfalls zu guter Laune und ständiger Spannung. Die Ergebnisse sahen dann so aus, dass das Siegerteam mit Akcapinar/Hirtz mit 3,5 von 5 möglichen Punkten abschloß, dahinter die nächsten Teams mit 3, 2,5 und 2 Punkten. Da gleich 3 Teams (= 50%) 2 Punkte erreichten, kann man erkennen, wie ausgeglichen und harmonisch das Turnier ablief.

Die eigentliche Überraschung kam dann am Schluß: mehrere Spieler (insbesondere die mit der „Zuwendung“) fragten nach, ob denn in der nächsten Woche nicht wieder so ein Turnier gespielt werden könne – weil es so viel Spaß gemacht hat. Da ein freier Spielabend geplant ist, besteht hierzu spontan die Möglichkeit.

Rangliste: Stand nach der 5. Runde 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 Punkte RaLstg
1 Akcapinar/Hirtz 1784 ** 0 1 1 ½ 1 3.5 2045
2 Zimmer/Rippke 1758 1 ** 0 1 0 1 3.0 1978
3 Krüger/AkcapinarT 1960 0 1 ** 1 ½ 0 2.5 1861
4 Kraus/Klesse 1763 0 0 0 ** 1 1 2.0 1806
5 Stefaniak/Bönsch 2035 ½ 1 ½ 0 ** 0 2.0 1804
6 Ciornei/Meyer 2162 0 0 1 0 1 ** 2.0 1761

In zwei Wochen beginnt… die Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022

Über 30 Teilnehmer haben sich schon für die Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022 angemeldet, die am 26.4. um 19.00 Uhr beim OSV beginnt. Die Teilnehmerliste- und es werden täglich mehr- kann über untenstehenden Link eingesehen werden. Weiterhin können Anmeldungen per Mail an die Turnierleitung unter familie@gross-mh.de, durch Eintragung in die ausliegende Teilnehmerliste oder am ersten Spielabend bis 19.00 Uhr persönlich erfolgen.
Ausschreibung; Teilnehmerliste Stand 12.4.

Nächsten Dienstag findet statt… das Turnier „Hand und Kopf“

Nachdem der erste Versuch am 29.März wegen zahlreicher Pokalnachholpartien und dem damit verbundenem Teilnehmermangel nicht durchgeführt werden konnte, wollen wir am nächsten Dienstag einen neuen Anlauf starten.Bei diesem Schnellschachturnier (Bedenkzeit 10 min + 5 sec) wird das Teilnehmerfeld wie üblich nach DWZ sortiert. Dann bilden der DWZ-stärkste (der Kopf) und der DWZ-schwächste Spieler (die Hand) ein Team. Sie spielen quasi eine Beratungspartie, wobei der Kopf der Hand den Zug vorsagt, aber nur die Bezeichnung der zu ziehenden Figur ohne Koordinaten nennt (also z. B. einen Turm oder einen Läufer oder einen Springer). Besonders trickreich wird naturgemäß die Bezeichnung ein Bauer. Die Hand führt nun den vermeintlich besten Zug aus und es wird sicherlich gravierende Differenzen zwischen dem vom Kopf beabsichtigten und dem von der Hand ausgeführten Zug geben.
Eine unterhaltsame Veranstaltung steht bevor, bei der natürlich keine Turnierruhe gewährleistet werden kann.

Dragos Ciornei gewinnt den OSV-Pokal, Uwe Nebel die Plakette

Das Finale des OSV-Pokals gewann Dragos Ciornei gegen Turnierüberraschung Michael Lettko. Dabei brachte Dragos das Kunststück fertig, in vier Runden nacheinander nach Remis in der Turnierpartie erst im Blitzen die Begegnung für sich zu entscheiden. Das „kleine“ Plakettenendspiel entschied Uwe Nebel etwas überraschend gegen den in dieser Turnierphase glücklos agierenden Ivan Mancic für sich, der zuvor alle „dicken Brocken“ aus dem Weg geräumt hatte. Den zweiten Platz in der Plakette sicherte sich in der Schlussrunde CM Matthias Kiese mit einem Sieg über OSV-Nachwuchshoffnung Niclas Kohl. Starke Leistungen lieferten auch Jan Birkemeyer und Julian Schwarz ab, die sich über deutliche DWZ-Zugewinne freuen durften. Insgesamt ein gelungenes, vollkommen ausgebuchtes Turnier( 36 Teilnehmer- vielen Dank nocheinmal dafür). Auf Wiedersehen bei der Offenen Stadtmeisterschaft am 26.4.
Ergebnisse der letzten Runde; Abschlußtabelle

In vier Wochen beginnt… die Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022

Am Dienstag, dem 26.4. beginnt um 19.00 Uhr im OSV-Spiellokal wieder die schon traditionelle Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft. Bei diesem für alle Schachfreunde offenen und DWZ- ausgewerteten Turnier werden sieben Runden an aufeinander folgenden Dienstagen gespielt. Der Bedenkzeitmodus wird Fischer kurz sein( 90 min. für 40 Züge + 30 min. für den Rest der Partie + 30 sec. pro Zug von Anfang an). Die Startgelder von 7 € für Erwachsene und 3,50 € für Jugendliche werden wie immer vollständig wieder ausgeschüttet( für OSV-Angehörige übernimmt der Verein die Gebühr). Anmeldungen ab sofort per Mail an die Turnierleitung familie@gross-mh.de, durch Eintragung in die ausliegende Teilnehmerliste oder am ersten Spielabend bis 19.00 Uhr persönlich. Die Schirmherrschaft hat Manfred Gregorius, Präsident des Stadtsportbundes Oberhausen übernommen, der am 26.4. auch  ein Grußwort der Stadt überbringen wird.
Weitere Details s. Ausschreibung

OSV-Pokal: Dragos Ciornei und Michael Lettko im Finale

Die Siegesserie von Ivan Mancic riss im Halbfinale gegen Dragos Ciornei nach Remis in der Turnierpartie durch eine Niederlage im Blitzen. Der zweite Finalist ist Senkrechtstarter Michael Lettko, der Niclas Kohl ausschaltete. Auf den Gewinn der Plakette haben jetzt Uwe Nebel und Ivan Mancic die größten Aussichten. Ein sehr starkes Turnier spielte Jan Birkemeyer, der sich über einen DWZ-Zugewinn von 85 Punkten freuen darf, urlaubsbedingt aber leider zur letzten Runde nicht mehr antreten kann.
Ergebnisse 4. Runde; Tabelle; Auslosung 5. Runde

Nächsten Dienstag findet statt… das Turnier „Kopf und Hand“

Nächsten Dienstag will der OSV auf Anregung von Uwe Rippke mit dem Turnier „Kopf und Hand“ mal wieder etwas Neues ausprobieren.
Bei diesem Schnellschachturnier (Bedenkzeit 10 min + 5 sec) wird das Teilnehmerfeld wie üblich nach DWZ sortiert. Dann bilden der DWZ-stärkste (der Kopf) und der DWZ-schwächste Spieler (die Hand) ein Team. Sie spielen quasi eine Beratungspartie, wobei der Kopf der Hand den Zug vorsagt, aber nur die Bezeichnung der zu ziehenden Figur ohne Koordinaten nennt (also z. B. einen Turm oder einen Läufer oder einen Springer). Besonders trickreich wird naturgemäß die Bezeichnung ein Bauer. Die Hand führt nun den vermeintlich besten Zug aus und es wird sicherlich gravierende Differenzen zwischen dem vom Kopf beabsichtigten und dem von der Hand ausgefürten Zug geben.
Eine unterhaltsame Veranstaltung steht bevor, bei der natürlich keine Turnierruhe gewährleistet werden kann.