OSV V unterliegt Sterkrade-Nord II knapp 3,5:4,5

Von Gerd Arlt

Nach dem Ausfall unseres zweiten Brettes, wodurch alle weiteren Bretter aufrücken mussten, war angesichts der Sterkrader Jungstars an den unteren Brettern Schlimmes zu befürchten. So fing es auch an.

Rares Grumaz war der mittlerweile routinierten Annika Labuda unterlegen, Gotthard Stieglitz hatte nicht den Weg zum ersten Zug gefunden und auch für Daniel Tatarinov kam die Partie gegen das Sterkrader Talent Joris Minneken wohl noch zu früh. Doch dann holten wir auf. Razvan Grumaz setzte seine Erfolgsserie fort, indem er diesmal mit seinen Türmen und Springern einen Wirbel erzeugte, in dem sein Gegner die Übersicht verlor, und Holger Bönsch, kurzfristig als Ersatz eingesprungen, sicherte einen halben Punkt. Weiterlesen

Bezirksklasse: Verhaltener, aber erfolgreicher Einstand

SF Kirchhellen III – OSV IV 3:5

Als Mannschaftsführer habe ich wieder einmal das Glück, eine sehr angenehme Mannschaft bekommen zu haben: Neben den bisherigen Mannschaftskameraden Uwe Rippke, Jürgen Wawrzyniak, Helmut Junge, Klaus-Peter Fuchs und Hüseyin Turp sind die ehemaligen Teamgefährten Andreas Schneider, Marcel Lohse, Jens Nover und Alfred Klesse wieder neu hinzugekommen, also allesamt Spieler, die zur guten Stimmung in der Mannschaft beitragen. Da wir zudem in unserem ersten Kampf in der (zumindest unter der Nummer IV) neuen Klasse auch noch klar favorisiert waren, fuhren wir entsprechend guter Dinge nach Kirchhellen, wenngleich die Aufgabe, Marcel, Jens und Jürgen gleichzeitig in meinen Mazda 323F zu bekommen, an eine Mischung aus Tetris und Origami erinnerte. Weiterlesen

Kreisliga: OSV V – SC Buer-Hassel II 4:4

Dank des positiven Ergebnisses unserer Jugendlichen startete das Generationenteam des OSV nach einem bisweilen verbissen geführten Kampf mit einem Unentschieden in die Saison.

Ausgeglichen das Ergebnis unserer beiden Debütanten. Während Daniel Tatarinov den besonnen erspielten deutlichen Vorteil bis zur Niederlage misshandelte, machte es Rares Grumaz umgekehrt. Er drehte eine nachteilige Stellung um und gewann. Razvan Grumaz knüpfte mit einer souverän beherrschten Partie an seine Erfolge der letzten Saison an. Weiterlesen

12. Juni: Sommerblitz mit Vlastimil Hort – für OSV-Mitglieder kostenlos

Am kommenden Dienstag, den 12. Juni, um 19 Uhr startet das über sechs Spieltage gehende offene OSV-Sommerblitzturnier mit Beteiligung von OSV-Spitzenspieler und Schachlegende GM Vlastimil Hort. Dank eines großzügigen Förderkreis-Sponsors ist die Teilnahme an den Sommerturnieren für alle OSV-Mitglieder kostenfrei — natürlich wandert das Startgeld von 1 € pro Spieler und Runde trotzdem in den Preisgeldtopf. Wir hoffen auf rege Beteiligung!

Ausschreibung

OSV-Jahreshauptversammlung

Von Gerd Arlt

Hiermit lade ich ein zur Jahreshauptversammlung 2018 am Dienstag, dem 5. Juni, um 19 Uhr in der Mensa der Fasia-Jansen-Gesamtschule.

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Genehmigung des Protokolls der JHV 2017
3. Berichte der Vorstandsmitglieder

a) 1. Vorsitzender (inklusive Ehrungen)
b) Geschäftsführer
c) Kassenwart
d) Turnierleitung mit Siegerehrung
e) Medienabteilung
f) Jugendabteilung

4. Bericht der Kassenprüfer
5. Ehrungen
6. Aussprache
7. Entlastung des Vorstandes
8. Bestätigung des Vorstandes / Neuwahlen
9. Wahl der Kassenprüfer
10. Wahl des Spielausschusses
11. Anträge
12. Saisonausblick 2018/19
13. Sonstiges

Anträge müssen bis zum 25. Mai beim Vorsitzenden oder Geschäftsführer eingegangen sein.

Während der Jahreshauptversammlung ruht der Spielbetrieb. Die Klassenräume bleiben während dieser Zeit geschlossen.

Mit der Bitte um zahlreiches Erscheinen

und freundlichen Grüßen

Gerd Arlt

(Vorsitzender)


Vereinsmitglieder können wie üblich über das nachfolgende Kontaktformular das Protokoll der letzten JHV anfordern.

Name:

E-Mail-Adresse:

Geburtsdatum (JJJJ-MM-TT — dient der Authentisierung):

Bitte den folgenden Code abtippen: captcha

Datenschutzhinweis: Die eingegebenen Daten werden per Email an den Schriftführer gesendet und dort bis zur Zustellung des Protokolls gespeichert.

Die Bretter stehen – das Schachfest kann kommen!

Von Kai Hombrecher

Am 22.4.18 um 14. Uhr startet die letzte Runde der Bezirksoberliga. Alle Mannschaften spielen gemeinsam beim OSV, und dank ein paar fleißiger Hände steht alles für eine spannende Schlussrunde parat. Spannende Kämpfe sind zu erwarten, da weder die Auf- noch die Absteiger bereits feststehen. Es lohnt also, im Spiellokal vorbei zu schauen und auch die Spielerinnen (so es denn welche geben wird) und Spieler werden sich sicher über Fans und Schlachtenbummler freuen. Abgerundet wird das Ganze durch Alfred Klesses bewährte Verpflegung.

Eine Bitte noch an die Spieler unseres Vereins: Bitte bleibt doch nach den Partien bis zum Ende und helft beim Abbau mit – umso schneller können anschließend die Mannschaftsessen genossen werden.

Also dann – bis morgen!

Land in Sicht! – OSV III ist dem Aufstieg ganz nah

Von Kai Hombrecher

Erneut haben wir vom Aufstellungspech einer gegnerischen Mannschaft profitiert – Ergebnis war ein knackiges 7:1 gegen die zweite Mannschaft des Hervest Dorstener SK.

Den ersten halben Punkt steuerte Stefan Horn bei, der nach Bauernverlust gern das Remisangebot seines Gegners annahm.
Andreas Schneider gewann als Weißer im Philidor erst die gegnerische Dame und dann die Partie. So brachte er uns früh in Führung.
Nach knapp 90 Minuten Spielzeit hatte mir mein Königsinder den Sieg und der Mannschaft den nächsten Punkt eingebracht. Weiterlesen

Bezirksoberliga: Tag der vergebenen Chancen

SF Gelsenkirchen 2002 I – OSV IV   5:3

In der 8. Runde hatte die Vierte trotz des Fehlens von Klaus-Peter Fuchs (für den man wohl schon kräftig die Daumen drücken muss, dass es wenigstens in der nächsten Saison mit der Rückkehr ans Schachbrett klappt) und der üblichen nominellen Überlegenheit der Gegner gute Chancen, wenigstens einen Mannschaftspunkt mitzunehmen — leider blieben diese Chancen ungenutzt. Weiterlesen

FM Heiko Kummerow Sensationssieger beim OsterOpen

Den Ausdruck "strahlender Sieger" konnte man bei Heiko Kummerow durchaus wörtlich nehmen

Den Ausdruck „strahlender Sieger“ konnte man bei Heiko Kummerow durchaus wörtlich nehmen

Angesichts der Liste hochkarätiger Titelträger hatte im Vorfeld wohl niemand auf Heiko Kummerow (Nr. 13 der Teilnehmerliste) als Turniersieger getippt — am allerwenigsten vermutlich er selbst, war doch die Saison bisher nicht gerade nach seinen Vorstellungen gelaufen. Dieser Erfolg dürfte für Heiko also das absolute Highlight sein, was man ihm vor, während und nach der Siegerehrung auch deutlich ansehen konnte.

Der Zweitplatzierte IM Dmitry Mischuk

Der Zweitplatzierte IM Dmitry Mischuk

Sein Turnierverlauf war beeindruckend: Auf drei Siege zum Auftakt folgte zunächst ein Remis gegen die nominell klar favorisierte IM Zoya Schleining, dann sogar ein Sieg gegen IM Benjamin Tereick und ein weiterer gegen Drazen Curic. In der letzten Runde traf Heiko Kummerow dann auf den aus der Ukraine angereisten IM Dmitry Mischuk; beide waren nach Punkten und Punktesumme gleichauf. Der Internationale Meister wollte anscheinend unbedingt gewinnen, aber Heiko hielt mit Schwarz dagegen und sicherte sich (mit zeitweise wohl sogar besserer Stellung) das Remis, das ihm dank etwas besserer Ratingleistung zum Turniersieg reichte; Dmitry Mischuk, der u.a. in der vorletzten Runde IM Karl-Heinz Podzielny geschlagen hatte, wurde Zweiter.

Von links: GM Daniel Hausrath mit Kindern (vorne), Werner Schmidt, Gerd Arlt, Alfred Schlya. Rechts im Hintergrund: Karl Hirtz

Von links: GM Daniel Hausrath mit Kindern (vorne), Werner Schmidt, Gerd Arlt, Alfred Schlya. Rechts im Hintergrund: Karl Hirtz

Auch der Kampf um die nachfolgenden Plätze wurde spannend: GM Daniel Hausrath konnte sich gegen GM Vlastimil Hort durchsetzen, dem nur noch der zweite Seniorenpreis blieb. Zoya Schleining hätte ihn noch überholen können, lieferte sich aber mit Wilfried Harff einen harten Kampf, der fast über die volle Bedenkzeit von fünf Stunden ging; der Schachfreund Harff (übrigens auch ein treuer Stammgast beim Open) hatte im Damenendspiel sogar einen Mehrbauern, den er dann aber in der Endspurtphase einstellte. Mit dem resultierenden Remis wurde Daniel Hausrath Dritter und Zoya Schleining Vierte; Wilfried Harff verpasste mit Platz Acht ganz knapp die Preisränge, durfte sich dafür aber über den ersten Seniorenpreis freuen. IM Karl-Heinz Podzielny, der nach der vierten Runde noch als einziger Spieler ohne Verlustpunkte geführt hatte, wurde Fünfter, gefolgt von IM Tobias Jugelt und Axel Berndt.

In den Ratinggruppen hatten weitere OSV-Mitglieder Grund zur Freude: In der ersten Gruppe (U2070) gewann André Matzat vor Sven Spickermann und Jan Ophüls; Dr. Andreas Voge wurde immerhin noch Siebter. In der zweiten Gruppe (U1960) hielt sich Michael Seibert an der Spitze, gefolgt von Uwe Serreck und Justus Wiegersma. Gruppe Drei (U1820) wurde angeführt von Justin Wilde, Luisa Bashylina und Leander Maass; in Gruppe Vier (U1680) gewann Mark Schocke (Sterkrade-Nord, also immerhin ein Oberhausener) vor Abdullah Alghawi und Markus Wagner, und die Preise der neu eingeführten fünften Ratinggruppe (U1510) gingen an Andreas Usdenski, Louis von der Weyden und Marco Payes.

Razvan Grumaz in seiner Partie gegen Venice Barthelmes

Razvan Grumaz in seiner Partie gegen Venice Barthelmes

In der Jugend übernahm Simon Knudsen zu Beginn die Führung und behielt diese bis zum Schluss; am Ende hatte er mit starken 5 aus 6 einen halben Punkt Vorsprung vor Justin Wilde, Lukas Schimnatkowsi (der den zweiten Preis wegen des Ausschlusses von Doppelpreisen erhielt) und Justus Wiegersma. Die in der Vierten Mannschaft spielenden OSV-Jugendlichen Niclas Kohl und Lennart Faber belegten die Plätze 12 und 13. Auch die Brüder Razvan und Rares Grumaz (ebenfalls OSV) spielten nicht ohne Erfolg: Rares erzielte ein, Razvan sogar zwei Remis.

Die Partie Stefan Marks (links) gegen Rares Grumaz (rechts)

Die Partie Stefan Marks (links) gegen Rares Grumaz (rechts)

Damen gab es in diesem Jahr leider nur vier im Turnier. Da Zoya Schleining und Luisa Bashylina bereits höhere Preise gewonnen hatten, erhielt Inci Betül den Damenpreis; Venice Barthelmes war mit ihr punktgleich, hatte aber die schlechteren Feinwertungen.

Obwohl die Teilnehmerzahl nicht ganz unseren Erwartungen entsprach und das Wetter nur partiell mitspielen wollte, war es ein sehr interessantes Turnier; ich durfte mich während meiner zwei Tage in der „Kantine“ über viele freundliche und größtenteils bekannte Gesichter freuen, bei deren Besitzern ich mich — auch im Namen des Vereins — für ihre Anwesenheit bedanken möchte. Ein besonderer Dank geht auch an Frau Janine Verbeeten (Leiterin der Abteilung Unternehmenskommunikation der Stadtsparkasse Oberhausen) für die Übernahme der Schirmherrschaft, an Werner Schmidt (Präsident des Stadtsportbundes Oberhausen) für die traditionelle Ostereier-Spende, an Alfred Schlya (u.a. DSB-Ehrenpräsident und OSV-Ehrenvorsitzender) und die anderen Schachfreunde aus Verband, Bezirk und Vereinsvorständen für ihre Besuche bei unserem Turnier — und natürlich an die vielen Vereinsmitglieder, Familienangehörigen und Freunde, die mit ihrem Einsatz die Organisation dieses Turniers erst möglich gemacht haben. Das größte Dankeschön gebührt Rudi Cordsen, den wohl jeder Teilnehmer kennt und der tatsächlich nicht zum Inventar der Fasia-Jansen-Gesamtschule gehört, obwohl es in den Osterferien praktisch unmöglich ist, die Schule ohne Rudi Cordsen zu Gesicht zu bekommen — danke, Rudi, für ein weiteres gelungenes Turnier!