Der OSV trauert um Hans Ertl

Hans Ertl ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Sein Alter merkte man ihm nie an, wenn er in den letzten Jahren bei verschiedenen Anlässen aus Wattenscheid zum OSV angereist war. Seine stets herzliche Begrüßung vermittelte ein heimisches Gefühl. Mit seinem Ansehen wurde er bei Jahreshauptversammlungen immer wieder mit ehrenvollen Aufgaben betraut, die er bereitwillig mit der ihm eigenen Freundlichkeit und Korrektheit und seiner Erfahrung wahrnahm. Wenn er um seine Mithilfe bei entscheidenden Mannschaftskämpfen gebeten wurde, stellte er seine Spielstärke gerne zur Verfügung, wenn es zuletzt auch nicht mehr die Erste Mannschaft war.

Der Ersten Mannschaft gehörte der neunfache OSV-Blitzmeister und ebenso zuverlässige wie sichere Turnierspieler über mehrere Jahrzehnte an, auch als sie 1972 die Ruhrgebietsmeisterschaft feiern konnte und in der Folge in die NRW-Bundesliga aufstieg. Das war vor der Neuordnung die höchste Spielklasse.
Mit 25 Jahren hat sich Hans Ertl dem OSV angeschlossen. Über viele Jahre hat er sich als Geschäftsführer und auch Turnierleiter große Verdienste erworben. Darüber hinaus hat er sich keinem Einsatz entzogen, wenn die Lage es erforderte.

Hans Ertl war ein Teil der Seele des OSV; sein herausragendes Wirken für den Verein wird und sollte uns immer Vorbild sein.

Offenes Blitzturnier

Die 3. Runde konnte Andreas Walter überlegen mit 11 aus 11 für sich entscheiden und steht nun in der Gesamtwertung auf Platz 2 hinter Martin Limberg. Die letzte Runde bringt die Entscheidung und es sind noch einige Verschiebungen möglich, denn von den vier Turnieren gibt es in dieser Saison eine Streichwertung, so dass schwache Ergebnisse durch gute ersetzt werden können. Es gibt folgende Ratinggruppen: U 2050, U 1800 und U 1550. Hauptpreise haben selbstverständlich Vorrang vor Ratingpreisen und es gibt keine Doppelpreise.

Regionalliga: Klare Niederlage

Gegen die Gäste vom SC Hansa Dortmund zeigte sich die Mannschaft insgesamt indisponiert. Zunächst verloren wir an Brett 1 nach 30 Minuten die Partie kampflos, dann sah die Position von Michael Seibert recht bedenklich aus. Die kleineren und größeren Vorteile, die wir in einigen Partien hatten, konnten jedoch nirgendwo in einen Sieg umgesetzt werden, so dass am Ende den fünf Remisen drei Niederlagen (eine davon kampflos) gegenüberstanden und wir die klare Niederlage akzeptieren mussten. Im Dezember müssen wir nun bei Sodingen/Castrop antreten, was eine erneut schwere Aufgabe sein wird – hoffentlich ist die Mannschaft dann besser in Form.
OSV IITabelle3. RundeEinzelergebnisse

Kreisliga: OSV 87 VI : SD Osterfeld II 3 : 2

Konzentriert bis in die Haarspitzen: OSV VI

Konzentriert bis in die Haarspitzen: OSV VI

Wegen des kurzfristigen Ausfalls ihres Gegners gingen wir nach einer halben Stunde durch Nina Jansen in Führung.
An Brett 5 konnte Tanyel Scholing zwar seinen Figurenverlust aus der Eröffnung kompensieren, verlor dann aber leider den Faden und so kam SDO zum Ausgleich.
Derweil hatte Felix Bönsch eine respektable Druckstellung aufgebaut und als er ein einzügiges Matt auf dem Brett hatte, sahen alle die erneute Führung als sicher an. Der Gegner sah nach langer Überlegung nur noch das eine  oder andere Schach als Gegenmittel – und plötzlich war Felix matt. Seine Grundlinie hatte er während seines Angriffs vernachlässigt. Trotzdem: Eine respektable Leistung!
Sascha Scholing hatte eine solide Stellung aufgebaut und durch eine Springergabel erhielt er als Belohnung einen Qualitätsvorteil. Damit war die Grundlage für den Sieg und das zwischenzeitliche 2:2 gelegt.
War Holger Bönsch in den beiden ersten Runden durch jeweilige Überrumpelungssiege noch Zeit-/Leistungssieger, musste er heute über eine normale Distanz – dazu noch unter dem Druck, dass sein Ergebnis mit dem Mannschaftsergebnis gleich zu setzen ist. Sein deutlicher Stellungsvorteil war im Endspiel von Vorteil, aber sein routinierter Gegner verstand es, die Entscheidung durch kluge Züge hinaus zu zögern und Holger die Chance zu geben, durch Fehler den Sieg noch zu verhindern. Aber Holger spielte bis zuletzt umsichtig und so konnten wir einen weiteren Mannschaftssieg einfahren.

OSV VITabelle3. RundeEinzelergebnisse

 

OSV II: Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Wir traten in Borbeck mit einer kurzfristigen Aufstellungsänderung an, die Gastgeber waren jedoch auch nicht in Bestbesetzung. Der Mannschaftskampf begann gut für uns, da Michael Seibert bereits nach 13 Minuten und 13 Zügen einen Sieg vermelden konnte. Der schwarze König des Gegners stand da schon auf e4 und kurz vor dem Matt – ein phänomenaler Beginn! Es folgten ausgekämpfte Remispartien von Christian Stefaniak und André Matzat (hier war wohl ein Gewinn greifbar nahe), die Partie von Thomas Groß war schon recht früh ereignislos. In Zeitnot spielte Markus Jörgens ungenau und konnte später seine Partie nicht mehr halten. Dafür lieferte Claus Nissen am Spitzenbrett eine tolle Partie ab und brachte uns erneut in Führung. In der sechsten Spielstunde konnte dann Kai Hombrecher seine auf den ersten Blick höchst unklare Partie für sich entscheiden und den Mannschaftssieg klarstellen – da wird wohl ein Faktencheck mit Hilfe des Computers notwendig sein. Kurz vor Ende wählte ich in meinem Endspiel, das evtl. haltbar war, die falsche Abwicklung und musste den Punkt abgeben.
Nach zwei Runden haben wir als Neuling in der Regionalliga mit vier Punkten bislang das Optimum herausgeholt und haben so unsere Chancen auf den angestrebten Klassenerhalt vergrößert.

OSV IITabelle2. RundeEinzelergebnisse

Viererpokal: Endstation Viertelfinale

Letzte Woche Dienstag agierte unsere zweite Viererpokalmannschaft gegen SV Horst 31 nicht umsichtig genug, nutzte nicht alle gegebenen Chancen und verlor somit „gerecht“ mit 1:3. Ebenso wurde vergangenen Freitag unsere Erste gegen Gladbeck auf dem linken Fuß erwischt und schied mit einer 1,5:2,5-Niederlage aus dem Wettbewerb aus; zum Spielverlauf der Ersten liegen mir keine Informationen vor.

Viererpokal

OSV erneut Bezirksmeister beim Viererblitz

Vierer 1In der Aufstellung Stillger, Litwak, Kaufeld und Ciornei war unsere erste Blitzmannschaft der Favorit schlechthin und wurde seiner Rolle gerecht, indem das Team alle 11 Begegnungen gewann. Um Platz zwei entbrannte jedoch ein spannender Kampf, den schließlich Schwarz-Weiß vor den höher eingeschätzten Horstern für sich entscheiden konnte. Auf Rang vier landete unsere zweite Blitzvertretung, die sich im Turnier gut schlug, insbesondere durch die 8:3 Punkte von Claus Nissen am Spitzenbrett und die 9,5:1,5 Punkte von Markus Labuda an Brett 4.
Insgesamt war es ein sehr faires Turnier in einer guten Atmosphäre, welches zu den großen Turnieren unseres Bezirks gehört.

Ergebnisse:  Weiterlesen