Stadtmeisterschaft: Nach vier Runden Paulo Schreiner alleiniger Spitzenreiter

Szene aus der 4. Runde. Im Vordergrund die Partie Gabriel Ruhmann (vorne links) gegen Bruno Rousselet mit einer bekannten Stellung aus der Réti-Eröffnung.

Szene aus der 4. Runde. Im Vordergrund die Partie Gabriel Ruhmann (vorne links) gegen Bruno Rousselet mit einer bekannten Stellung aus der Réti-Eröffnung.

Nach seinem Sieg in Runde 4 ist Paulo Schreiner mit 3,5 Punkten alleiniger Spitzenreiter, auch da alle drei anderen Topbegegnungen Remis endeten. Allerdings sitzt ihm die Konkurrenz in Form von zehn Schachfreunden mit 3 aus 4 gehörig im Nacken. Überraschungen hatte dieser Durchgang reichlich zu bieten: Die Gewinne von Christian Westendorp, Christian Dietz und von dem z. Zt. noch ungerateten, aber erheblich stärker spielenden OSV-Neumitglied Alexander Mancic. Die nächste Runde verspricht ein echtes Gedrängel an der Spitze.

Ergebnisse der 4. Runde; Tabelle; Auslosung der 5. Runde

Stadtmeisterschaft: Paarungen der 4. Runde veröffentlicht

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Szene aus dem Turniersaal während der 3. Runde; im Vordergrund die Partie Peter Segat (links) gegen Karl Hirtz, die remis endete. (Foto: Christian Ruhmann)

Alle Spitzenbegegnungen der 3. Runde endeten Remis. CM Matthias Kiese und Andre Krüger schlossen durch ihre Siege zur Spitzengruppe auf. Leider muss Ivan Mancic nächste Woche aus Termingründen pausieren und so starten sieben Schachfreunde mit 2,5 Punkten aus 3 Partien in den nächsten Durchgang. Überraschungen der abgeschlossenen Runde waren die Siege von Alan Abdo, Christian Dietz und Rovshan Abdurrahimov, aber auch Jan Birkemeyer, Bruno Rousselet und Josef Wilms zeigten über den bisherigen Verlauf des Turnieres starke Leistungen.

Ergebnisse der 3. Runde und Auslosung der 4. Runde

Stadtmeisterschaft: Paarungen der 3. Runde ausgelost

Nachdem am Dienstag Abend die zweite Runde der Stadtmeisterschaft gespielt wurde, konnte die dritte Runde ausgelost werden. Überraschungen der des zweiten Durchgangs waren vor allem die Siege von Paulo Schreiner, Bruno Rousselet, Josef Wilms und des vereinslosen Shaheer Bin Azam über z. T. deutlich stärkere Gegner. Sechs Schachfreunde haben noch den Score 2 aus 2 und spielen folgerichtig in der dritten Runde gegeneinander.
Ergebnisse 2. Runde; Auslosung 3. Runde

Kreisliga: OSV87 V – SK Horst-Emscher V 3,5 : 2,5

Mit den Familien Grumaz, Scholing und Kaganovych starteten wir in einen spannenden Schachnachmittag.
Zunächst erstaunte der erst fünfjährige Gegner von David Kaganovych, der ohne Respekt angriff und den OSVer in deutlichen Materialnachteil brachte. Doch David besann sich seiner schachlichen Fähigkeiten und konnte das Material zurück gewinnen und schließlich mit Mehrbauern die Partie für sich entscheiden. Und auch sein Bruder Daniel gewann kurz danach in einem konsequenten Endspiel seine Partie durch ein Matt. Zusammen mit dem kampflosen Punkt von Razvan Grumaz am Spitzenbrett lagen wir damit 3:0 vorne.
Sascha und Tanyel Scholing hatten heute kein glückliches Händchen und verloren ihre Partien, sodass alle Augen auf die entscheidende Partie von Rares Grumaz gerichtet war. Rares spielte sehr konzentriert und mit geschickten Kombinationen und war zum Schluss etwas enttäuscht, dass er mit Läufer, Randbauer und König gegen König nur ein Remis auf dem Brett hatte.
Aber genau dieses Remis brachte uns den Mannschaftssieg.

OSV VTabelle3. RundeEinzelergebnisse

Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022 gestartet

Mit guten 54 Teilnehmern startete gestern Abend die Offene Oberhausener Stadtmeisterschaft 2022. Der Schachfreund mit der weitesten Anreise spielt für die Schachabteilung von Hannover 96 und wurde deshalb von Manfred Gregorius, dem Präsidenten des Stadtsportbundes, in seiner Eröffnungsrede besonders herzlich begrüßt. Ansonsten sind mit fünf Spielern, die eine DWZ von über 2000 Punkten vorweisen können, wieder die üblichen Kandidaten für den Gesamtsieg am Start. Überraschungen der ersten Runde waren die Remisen von Claus Nissen gegen Jan Birkemeyer, von André Krüger gegen Bruno Rousselet und von Ralph Schmidt gegen Behzad Chamsaz, in denen der vermeintliche Underdog dem Favoriten jeweils einen großen Kampf lieferte. In der am nächsten Dienstag stattfindenden zweiten Runde werden sich die Topleute schon etwas mehr strecken müssen.

Teilnehmerliste; Ergebnisse der 1. und Auslosung der 2. Runde

Bezirksklasse: Es get aufwärz

OSV IV gewinnt gegen ersatzgeschwächte SWOB III mit 6:2

Vorab: Ich schreibe nicht als Geschädigter der Rechtschreibreform, sondern beziehe mich auf den Titel des Buches „PISA II – Es get aufwärz“ von Uli Stein, das ich Jedem, der keine allzu schriftlastigen Bücher mag, wärmstens empfehlen kann.

Die Spielersuche für unseren dritten Mannschaftskampf dieser Saison verlief turbulent; kurz gesagt, das Endergebnis war, dass wir mit sieben Stammspielern antreten konnten, nur ohne Peter Kittel, den bisher noch niemand persönlich kennengelernt hat, dafür aber mit Ersatzspieler Harald Meyer, der bis dahin eine 50-%-Bilanz hatte. Unsere Gegner mussten dagegen mit fünf Ersatzspielern antreten, was uns am Ende ermöglichte, das Ergebnis des letzten Kampfes umzudrehen. Korrigiere: Sie traten mit vier Ersatzspielern an… Weiterlesen

Der OSV trauert um Rudi Ohmstede

In seiner geselligen und persönlich gewinnenden Art hat Rudi mehr als fünf Jahrzehnte zum Vorteil unseres Vereins gewirkt. Er brachte sein berufliches Geschick in den Verein ein und förderte ihn mit der ihm eigenen Energie. Was er anpackte, gewann Gestalt.

Das begann mit dem Aufbau der wohl besten Jugendmannschaft des OSV in den späten 60igern des letzten Jahrhunderts, die gleichzeitig die Schmiede einer Fülle späterer Spitzenspieler war. Rudi erwarb sich Verdienste um den Verein in vielen Vorstandsämtern. Er war in seiner zugreifenden Art für den Verein prägend. Er verhandelte unser Spiellokal. Besonders bei der Zusammenstellung des erfolgreichen Hort-Teams zeigte sich seine Fähigkeit im Umgang mit Menschen. Seine besondere Leidenschaft galt dem Schulschachzentrum, das er aufbaute und dem er mit seinem Engagement institutionelle Form und Bedeutung gab.

Rudis Art, auf die Menschen zuzugehen, hat Gemeinschaft geschaffen, dem Verein etwas von Familie gegeben. Wir haben mehr als einen guten Freund verloren. Sein Vereinswirken soll uns Vermächtnis bleiben.