4er-Podest in Runde 5

Sommerblitz-Sieger 2024 steht fest

Von Holger Bönsch

Zum Abschluss unserer Blitzserie gab es spannende 13 Runden, mit einem spektakulären Zieleinlauf: Die Plätze 1–4 kamen punktgleich mit je 11,5 Punkten ins Ziel. Über die Feinwertung gewann heute Dragos Ciornei.

Obwohl heute nur 4., konnte sich Matthias Hahn die Gesamtwertung sichern. Glückwunsch dazu!

Wieder ein achtbares Turnier, mit 50% der Punkte, lieferte Felix Bönsch. Der Vater schaut von weiter unten in der Tabelle stolz hinauf. 😀

Nächste Woche startet unser Sommerschnellschach-Turnier, 5 aufeinanderfolgende Dienstage, mit einer Streichwertung. Auch unsere Jugendlichen (die ja Ferien haben) sind dazu eingeladen! Zudem gibt es nächste Woche eine eingeschränkte Verpflegung: Getränke und Süßwaren ja, Brötchen nein. Alfred einen wohlverdienten Urlaub!

Und die erste Vorankündigung:
In 6 Wochen beginnt die OSV-Vereinsmeisterschaft 2024/25 — schon mal im Kalender vormerken!

Das OSV-Team auf lichess

Aktuell am Sonntag, 21.07.2024

Nach 100 Minuten ohne akute Aufstiegs- bzw. Abstiegsgefahr belegten GreenTeaMonkey, Resurr3ction, fanradu77, cannypawn, OSV87Karl49, gerdarlt und binbert einen sicheren Mittelfeldplatz.

Am Donnerstag, den 25. Juli um 20 Uhr geht es in Liga 8 weiter, wäre super, wenn wieder alle mitspielen würden und weitere Schachfreunde dazu kämen.

Nachfolgend der Link zu den Spieltagen und zum Team: 

 OSV-Team auf lichess

André Krüger gewinnt die 4. Runde der Sommerblitzturniere

Punktgleich mit dem zweitplatzierten Matthias Hahn und nur auf Grund der besseren Sonneborn-Berger Wertung gewann Andre Krüger die 4. Runde der Sommerblitzturniere mit 11 Punkten aus 13 Partien. Dritter wurde Christian Stefaniak mit 10,5 Zählern vor Claus Nissen mit 10
Ein klasse Turnier spielte der junge Felix Bönsch, der mit 6,5 zu 6,5 ein ausgeglichenes Punkteverhältnis erzielte.
Sommerblitzturnier 4. Runde Tabelle

Sommerblitztuniere: Christian Stefaniak verhindert Durchmarsch von Matthias Hahn

Mit fünfzehn Teilnehmern konnte so gerade ein dreizehnrundiges SwissChess-Turnier ausgetragen werden. Dabei konnte Christian Stefaniak als Einziger Matthias Hahn ein Remis abtrotzen und damit dessen Durchmarsch verhindern. Matthias erreichte mit 12,5 Punkten aus 13 Partien unangefochten Platz eins mit gebührendem Abstand vor Claus Nissen, Andre Matzat und Wolfgang Prüfer( alle 10,5 Punkte).
Sommerblitzturnier 3. Runde Tabelle

Gruß und Danksagung von Vlastimil Hort

Nachdem Vlastimil Hort bei seiner Abschiedsfeier emotional zu ergriffen war, um eine Ansprache zu halten, hat er uns per Email ein paar persönliche Worte (inklusive Foto) zukommen lassen:

Vlastimil Hort mit GeschenkkorbMeine lieben Schachfreunde in Oberhausen und Drumherum,

mein Abschied von Euch allen ist mir sehr schwergefallen. Es war wohl kaum zu übersehen, dass mir auch Tränen in den Augen standen.

Deshalb hier und jetzt aus der Ferne möchte ich mich von ganzem Herzen für die würdevolle Abschiedsfeier bedanken. Die Abschiedsrede war, wie ich es nicht anders von dem Verein kenne, warmherzig und ins Schwarze getroffen. Danke dafür!

Den Präsentkorb mit all den schönen Dingen, besonders der Oberhausener Kerze, habe ich schon mit Freude zerpflückt. Einen Ehrenplatz hat natürlich die Fotografie mit der ersten Mannschaft. Am frühen Morgen, fällt mein erster Blick auf Euch, Jungs!

Mein ganz besonderer Dank gilt natürlich Alfred, der mich, immer und allzeit ohne Murren behütet und versorgt hat. Viele Kilometer haben wir zusammen verputzt und unzählige Stunden im Auto verbracht. Alles nicht mehr nachzuzählen. Das Wichtigste bleibt, lieber Alfred, unsere Erinnerung und Freundschaft!

Sollte jemand Lust und Laune verspüren, mich hier in Eitorf zu besuchen, ist er Willkommen.
Last but not least wünsche ich meinem OSV und all seinen Mitgliedern das Allerbeste im Schach und Privat.

 

Herzlichst
Vlastimil

IGM Vlastimil Hort würdig verabschiedet

Foto: Jürgen Cziczkus

Am Sonntag versammelten sich rund 50 Schachfreunde (aktive und ehemalige OSV-Mitglieder, Gäste anderer Vereine und Zuschauer) zum letzten Generationenturnier mit IGM Vlastimil Hort, der nach 23 Jahren im OSV seine aktive Schachkarriere beendet und einst selbst die Generationenturniere für Jubilare mitinitiierte, die heute als Tradition gelten. Der Vorsitzende Uwe Rippke würdigte das Engagement im und die Verdienste für den Verein, besonders aber die menschlichen Qualitäten der lebenden Schachlegende; als Andenken überreichte er einen Präsentkorb mit einem Mannschaftsfoto des letzten Kampfes. Auf eine Ansprache des Geehrten mussten die Anwesenden verzichten, da ihm in diesem emotionalen Moment die Stimme versagte.

Vlastimil Hort und Lennart Faber

Vlastimil Hort und Lennart Faber (Foto: Jürgen Cziczkus)

45 der Erschienenen vergnügten sich anschließend in dem dreirundigen Schnellschachturnier mit vier nach Alter aufgestellten Mannschaften, Ü65 (natürlich mit der Person des Tages an Brett Eins), Ü55, Ü25 und U25. Vlastimil Hort zeigte sich großzügig, gönnte Ralf Kotter (Ü55) und dem „Jugendkapitän“ Lennart Faber je ein Remis (mit einem Punkt gewertet) und bescherte seinem nun ehemaligen Mannschaftskameraden IM Marcel Becker sogar volle drei Punkte für einen Sieg. Marcel gelang auch das Kunststück, alle drei Partien zu gewinnen, ebenso wie Holger Hortolani, Nikita Kantor, Niclas Kohl und Miguel Zimmer. Zusätzliches Highlight: Nachdem ein Teilnehmer früher gehen musste, ließ sich der OSV-Ehrenvorsitzende Alfred Schlya persönlich zu einer Partie überreden.

Vlastimil Hort beim Schmaus mit Dr. Jürgen Böcker (Foto: Jürgen Cziczkus)

Vlastimil Hort beim Schmaus mit Dr. Jürgen Böcker (Foto: Jürgen Cziczkus)

In der Mannschaftswertung hatte die Ü25 mit 76 Punkten (Brettpunkte der Spieler zusammengerechnet) die Nase vorn, gefolgt von der Ü55 mit 66 und der Ü65 mit 35 Punkten. Die Jugend musste sich aufgrund mangelnder Erfahrung mit 7 Punkten begnügen, aber schön, dass überhaupt so viele Jugendliche teilnahmen.

Generationenturnier Hort Buffet

Fotos: Jürgen Czickus (geschnitten)

Zwischen den ersten beiden Runden wurde ausgiebig am von Alfred Klesse wieder einmal hervorragend organisierten Buffet geschlemmt und über alte (und vielleicht auch neue) Zeiten geplaudert, und natürlich signierte der Star des Tages auch wieder einige Bücher, bevor er nach rund vier Stunden den voraussichtlich letzten Heimweg vom OSV antrat. (Nebenbei sei auch noch die reibungslose Organisation des Turniers durch Thomas Groß erwähnt, der zuvor wieder einmal unermüdlich die Werbetrommel gerührt hatte – „nebenbei“, weil es mittlerweile schon so gewohnt erscheint.)

Wir danken Vlastimil Hort für phantastische 23 Jahre, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben werden, und wünschen ihm für die (hoffentlich noch lange) Zukunft alles Gute!

Generationenturnier IGM Vlastimil Hort: Höchstteilnehmerzahl aufgestockt!

Aufgrund der großen Nachfrage (Stand der Teilnehmerzahl heute 42) wird die maximale Kapazität auf 50 aufgestockt, dann ist aber auch Schluß. Mehr bekommen wir bei einem Mannschaftsturnier nicht in die Mensa! Wer sich nicht in letzter Minute anmelden und Gefahr laufen will, abgewiesen zu werden, kann sich noch per Mail an familie@gross-mh.de wenden oder sich durch Überweisung des Startgeldes auf das Konto des OSV IBAN: 36 3655 0000 0000 1024 26 einen Startplatz sichern.
Details s. Einladung

Trauer um Heinz Lanfermann

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Foto: Frank Hoppe, in Graustufen umgewandelt, GNU Free Documentation License

Nachruf von Gerd Arlt

Wir trauern um Heinz Lanfermann. Nach schwerer Krankheit ist er nun mit 74 Jahren verstorben.

Er war 14 Jahre alt, als er dem OSV beigetreten ist. Gerne erzählte Heinz von seinem damaligen Schachtraining mit Günter Knuth während dessen Pausen an der Endhaltestelle des Busses in Buschhausen. In der Folge entwickelte er sich zu einem starken Spieler, der regelmäßig in der ersten Mannschaft zum Einsatz kam und in der Saison 1983/84 auch die Vereinsmeisterschaft gewann.

Sein bewegtes politisches Leben hinderte ihn dann aber daran, intensiv seiner Schachleidenschaft nachzugehen. Als Stadtverordneter, Abgeordneter im Landtag und Bundestag und dann als Staatssekretär im Bundesjustizministerium fehlte ihm die Zeit für das Vereinsschach. Mit dem Umzug der Bundesregierung nach Berlin engagierte er sich parteipolitisch in Brandenburg, wurde dort FDP-Landesvorsitzender und auch wieder Bundestagsabgeordneter. Seine letzte Station war die des Ombudsmannes der Privaten Krankenversicherungen.

Besuchte er von Oberhausen aus zusammen mit Schachfreunden schon mal Schachturniere in den Niederlanden und Frankreich, beschränkten sich seine Ausflüge in die Welt des Schachs dann zunehmend auf die Berliner Politikerturniere und ab und an eine gemeinsame nächtliche Schachorgie in Potsdam. Einmal konnten wir ihn auch an einem Spielabend des OSV begrüßen. Über die vielen Jahre blieb ihm der OSV, dessen Geschehen er aus der Ferne intensiv beobachtete und über den Förderverein auch regelmäßig unterstützte, ein Herzensanliegen.

Wir werden Heinz ein ehrendes Andenken bewahren.