Am 4. September findet statt…

das Generationenturnier zu Ehren von Alfred Schlya

anläßlich seiner siebzigjährigen(!) Mitgliedschaft im OSV

Am 1. Juli 1951 trat Alfred Schlya in den OSV ein. Aus diesem außergewöhnlichen Anlaß veranstaltet der Verein am Samstag, dem 4. September einen Kampf der Generationen, zu dem alle Schachfreunde, besonders Weggefährten des Jubilars, herzlich eingeladen sind. Los geht`s um 11.00 Uhr im Vereinslokal. Gedacht ist an ein Turnier von vier Mannschaften mit maximal zehn nach Lebensalter sortierten Spielern, die Teilnehmerzahl ist also auf höchstens vierzig beschränkt. Die Mannschaft mit den meisten Brettpunkten gewinnt, wobei es für einen Sieg drei Punkte und für ein Remis einen Punkt gibt. Zwischen den drei Schnellschachrunden( Bedenkzeit 10+5) soll genügend Zeit für den geselligen Austausch bleiben. Für einen kleinen Imbiß ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen ab sofort an die Turnierleitung unter familie@gross-mh.de.

Viererpokal-Krimi ohne Happyend

In der ersten Runde des NRW-Viererpokals hatte am Samstag der OSV  den SC Erkrath zu Gast. Spitzenspieler IM Marcel Becker war verständlicherweise durch seine erste Corona-Impfung vom Freitag krank verhindert. Dafür sprang Kilian Kraus an Brett 4 ein und sicherte prompt mit seinem Erfolg den 2,5 : 1,5 Mannschaftssieg, da auch Claus Nissen am ersten Brett gewonnen hatte und Andre Krüger an Brett 3 ein Hälftchen besteuerte. Leider konnte Thomas Groß an Brett 2 ein remisliches Endspiel auf Dauer nicht halten und verlor nach fast sechsstündiger Spielzeit. Sonntags endeten gegen die Schachfreunde von Essen-Werden alle vier Partien unentschieden, wobei es an Brett 1 zu einem Wiedersehen zwischen Marcel Becker und dem Ex- OSVer FM Jürgen Kaufeld kam. So musste das Mannschaftsblitzen entscheiden. Zweimal war das Ergebnis 2 : 2( auch nach Berliner Wertung gab es einen Gleichstand). Erst das dritte Blitzen gewannen die Werdener dann mit 2,5 : 1,5 und waren damit der glückliche Sieger dieser Vorrunde.

OSV-Team-Turnier (lichess): Swiss-Freitagsduell

09.07.2021
Der harte Kern von fünf Schachfreunden begrüßt heute Abend gerne weitere Schachfreunde zum um 20 Uhr beginnenden vergnüglichen Schlagabtausch im Schweizer System.
20:45
Wie schon vor zwei Wochen holte Bernhard Harnack den goldenen Pokal mit der besseren Feinwertung vor Gerd Arlt. Lennart Faber stieg etwas später ein; hatte dadurch eine gespielte Partie weniger und blieb mit einem halben Punkt hinter dem Siegerduo.
SWISS Freitagsduell 09.07.2021

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NRW-Klasse: Versöhnlicher Saisonabschluß für OSV I

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit drei Siegen und fünf Remis erzielte OSV I am letzten Spieltag der NRW-Klasse einen 5,5 zu 2,5 Erfolg und kam damit zu einem versöhnlichen Saisonabschluss. Herausragend war dabei der siebte Sieg in neun Partien von Claus Nissen, der damit zum Topscorer der Liga avancierte. Ein Dankeschön geht auch an Andre Krüger, der an diesem ungewöhnlichen Samstagsspieltermin aushalf und ein Remis zum Erfolg beisteuerte. Leider wurde mit dem dritten Platz in der Abschlußtabelle der angepeilte Aufstieg in die NRW-Liga knapp verpaßt. In der nächsten Saison nehmen wir einen neuen Anlauf!
NRW-Klasse, Gr.3

70 Jahre OSV-Mitglied

Alfred Schlya feiert ein historisches Jubiläum

Alfred Schlya 1951...

Alfred Schlya 1951…

Von Gerd Arlt

Am 1. Juli 1951 war Alfred Schlya die Stadtjugendmeisterschaft im Schach Anlass, sich dem Oberhausener Schachverein von 1887 anzuschließen. Dass sich daraus eine beeindruckende Karriere als Schachfunktionär entwickeln würde, war damals keineswegs abzusehen. Drei Jahre später begann seine Mitarbeit im Vereinsvorstand, die nunmehr als Ehrenvorsitzender wahrgenommen wird. Höhepunkte seiner vielfältigen Aktivitäten waren sicher 1961 die Europa-Mannschaftsmeisterschaft und 1966 die Damen-Schach-Olympiade in Oberhausen.

Über diese organisatorischen Gipfelleistungen hinaus führte Schlya neben seinen 37 persönlichen Titeln bei Stadtmeisterschaften auch sportlich den OSV 87 für vier Jahre in die vor Einführung der Bundesliga damals höchste Spielklasse.

...und heute

…und heute (im Einsatz beim OsterOpen)

Bei so viel wirkungsvollem ehrenamtlichen Engagement konnte die Berufung in höhere Ämter nicht ausbleiben. Auf das Präsidentenamt im Schachbund NRW folgte die gleiche Funktion beim Deutschen Schachbund. Ohne seine zielstrebige und geradlinige Amtsführung wäre es wohl kaum gelungen, 2008 die Schacholympiade nach Dresden zu bringen.

Zu 70 Jahren Mitgliedschaft des vielfach mit Ämtern, Bundesverdienstkreuz und nach 60 Jahren Vorstandsarbeit im Stadtsportbund auch mit dem Ehrenring der Stadt Geehrten gratuliert der OSV 87 und plant für und mit Alfred Schlya ein „Generationenturnier“. ■

Ebenfalls lesenswert: Artikel des Schachundes NRW mit persönlichen Aussagen von Alfred Schlya