In vier Wochen beginnt … die Offene OSV-Meisterschaft 2021/2022

Am Dienstag, dem 7. September beginnt um 19.00 Uhr im Vereinslokal die Offene OSV-Meisterschaft 2021/2022. Der Modus wird der gleiche sein wie bei der Meisterschaft 2020/2021, die leider nach zwei Runden coronabedingt abgebrochen werden musste. DWZ-ausgewertet wurde das letztjährige Turnier zwischenzeitlich und auch die eingezahlten Startgelder behalten selbstverständlich Ihre Gültigkeit. Wer also im letzten Jahr mitgespielt hat, kann in diesem Jahr( wie übrigens alle OSV-Mitglieder auch) kostenlos teilnehmen  Bei dieser offenen Veranstaltung werden sieben Runden nach Schweizer System DWZ-gewertet in dreiwöchigem Rhythmus ausgespielt. Verlegungen sind bei beiderseitigem Einverständnis der Kontrahenten möglich. Die Bedenkzeit wird Fischer kurz sein, also 90 min. für die ersten vierzig Züge und 30 min. für den Rest plus 30 sec. pro Zug von Anfang an. Die Startgelder werden wie immer vollständig als Preisgelder ausgeschüttet. Detaillierte Ausschreibung folgt in Kürze. Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an familie@gross-mh.de oder am ersten Spielabend persönlich bis 19.00 Uhr möglich.

 

Dragos Ciornei gewinnt 4. Runde des Sommerschnellschachturniers

Die starke Anzahl von 19 Teilnehmern trug am vergangenen Dienstag die vierte Runde des Sommerschnellschachturniers aus. Lediglich CM Matthias Kiese konnte den Durchmarsch von Dragos Ciornei stoppen und ihm die einzige Niederlage dieses Durchgangs beibringen. Mit 6 aus 7 siegte also Dragos vor Andre Krüger mit 5,5 und Matthias Kiese mit 5 Punkten. Vierter wurde Martin Limberg mit 4,5 Zählern. Ein starkes Turnier spielte Kilian Kraus mit fast 200 Punkten über seiner DWZ. Heute ist wieder Blitzen an der Reihe.

Am 4. September findet statt…

das Generationenturnier zu Ehren von Alfred Schlya

anläßlich seiner siebzigjährigen(!) Mitgliedschaft im OSV

Am 1. Juli 1951 trat Alfred Schlya in den OSV ein. Aus diesem außergewöhnlichen Anlaß veranstaltet der Verein am Samstag, dem 4. September einen Kampf der Generationen, zu dem alle Schachfreunde, besonders Weggefährten des Jubilars, herzlich eingeladen sind. Los geht`s um 11.00 Uhr im Vereinslokal. Gedacht ist an ein Turnier von vier Mannschaften mit maximal zehn nach Lebensalter sortierten Spielern, die Teilnehmerzahl ist also auf höchstens vierzig beschränkt. Die Mannschaft mit den meisten Brettpunkten gewinnt, wobei es für einen Sieg drei Punkte und für ein Remis einen Punkt gibt. Zwischen den drei Schnellschachrunden( Bedenkzeit 10+5) soll genügend Zeit für den geselligen Austausch bleiben. Für einen kleinen Imbiß ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen ab sofort an die Turnierleitung unter familie@gross-mh.de.

Viererpokal-Krimi ohne Happyend

In der ersten Runde des NRW-Viererpokals hatte am Samstag der OSV  den SC Erkrath zu Gast. Spitzenspieler IM Marcel Becker war verständlicherweise durch seine erste Corona-Impfung vom Freitag krank verhindert. Dafür sprang Kilian Kraus an Brett 4 ein und sicherte prompt mit seinem Erfolg den 2,5 : 1,5 Mannschaftssieg, da auch Claus Nissen am ersten Brett gewonnen hatte und Andre Krüger an Brett 3 ein Hälftchen besteuerte. Leider konnte Thomas Groß an Brett 2 ein remisliches Endspiel auf Dauer nicht halten und verlor nach fast sechsstündiger Spielzeit. Sonntags endeten gegen die Schachfreunde von Essen-Werden alle vier Partien unentschieden, wobei es an Brett 1 zu einem Wiedersehen zwischen Marcel Becker und dem Ex- OSVer FM Jürgen Kaufeld kam. So musste das Mannschaftsblitzen entscheiden. Zweimal war das Ergebnis 2 : 2( auch nach Berliner Wertung gab es einen Gleichstand). Erst das dritte Blitzen gewannen die Werdener dann mit 2,5 : 1,5 und waren damit der glückliche Sieger dieser Vorrunde.

NRW-Klasse: Versöhnlicher Saisonabschluß für OSV I

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit drei Siegen und fünf Remis erzielte OSV I am letzten Spieltag der NRW-Klasse einen 5,5 zu 2,5 Erfolg und kam damit zu einem versöhnlichen Saisonabschluss. Herausragend war dabei der siebte Sieg in neun Partien von Claus Nissen, der damit zum Topscorer der Liga avancierte. Ein Dankeschön geht auch an Andre Krüger, der an diesem ungewöhnlichen Samstagsspieltermin aushalf und ein Remis zum Erfolg beisteuerte. Leider wurde mit dem dritten Platz in der Abschlußtabelle der angepeilte Aufstieg in die NRW-Liga knapp verpaßt. In der nächsten Saison nehmen wir einen neuen Anlauf!
NRW-Klasse, Gr.3

70 Jahre OSV-Mitglied

Alfred Schlya feiert ein historisches Jubiläum

Alfred Schlya 1951...

Alfred Schlya 1951…

Von Gerd Arlt

Am 1. Juli 1951 war Alfred Schlya die Stadtjugendmeisterschaft im Schach Anlass, sich dem Oberhausener Schachverein von 1887 anzuschließen. Dass sich daraus eine beeindruckende Karriere als Schachfunktionär entwickeln würde, war damals keineswegs abzusehen. Drei Jahre später begann seine Mitarbeit im Vereinsvorstand, die nunmehr als Ehrenvorsitzender wahrgenommen wird. Höhepunkte seiner vielfältigen Aktivitäten waren sicher 1961 die Europa-Mannschaftsmeisterschaft und 1966 die Damen-Schach-Olympiade in Oberhausen.

Über diese organisatorischen Gipfelleistungen hinaus führte Schlya neben seinen 37 persönlichen Titeln bei Stadtmeisterschaften auch sportlich den OSV 87 für vier Jahre in die vor Einführung der Bundesliga damals höchste Spielklasse.

...und heute

…und heute (im Einsatz beim OsterOpen)

Bei so viel wirkungsvollem ehrenamtlichen Engagement konnte die Berufung in höhere Ämter nicht ausbleiben. Auf das Präsidentenamt im Schachbund NRW folgte die gleiche Funktion beim Deutschen Schachbund. Ohne seine zielstrebige und geradlinige Amtsführung wäre es wohl kaum gelungen, 2008 die Schacholympiade nach Dresden zu bringen.

Zu 70 Jahren Mitgliedschaft des vielfach mit Ämtern, Bundesverdienstkreuz und nach 60 Jahren Vorstandsarbeit im Stadtsportbund auch mit dem Ehrenring der Stadt Geehrten gratuliert der OSV 87 und plant für und mit Alfred Schlya ein „Generationenturnier“. ■

Ebenfalls lesenswert: Artikel des Schachundes NRW mit persönlichen Aussagen von Alfred Schlya