Vlastimil Hort in der NRZ Moers

osv-i-07-11-2021Offenbar hat unser allseits beliebter GM Vlastimil Hort auch bei den Schachfreunden vom linken Niederrhein einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Anlässlich seines Einsatzes beim Mannschaftskampf SV Turm Kamp-Lintfort I – OSV I am vergangenen Sonntag schrieb die NRZ Moers in ihrer gestrigen Ausgabe: „Christoph Schneider glänzte schließlich bei seinem Remis gegen den als sympathischsten Großmeister aller Zeiten geltenden Vlastimil Hort, der einst mit Anatoly Karpov, Boris Spassky und Viktor Kortschnoi zur Weltelite gehörte.“ Dankeschön an den Schachfreund Wolfgang Becker für das Foto des Artikels (zum Vergrößern anklicken); im übrigen schließen wir uns der Einschätzung der Kameraden auf der anderen Rheinseite gerne an.

Gelungener Neustart

Nach einer durch Corona bedingten 20-monatigen Turnierpause, gelangt unserer zweiten Mannschaft der Neustart in der Verbandsklasse mit einem Sieg über Gladbeck.
Nach ausgeglichenem Beginn steuerten Michael Seibert, Michael Gerst sowie Christian Stefaniak mit soliden Remispartien einen Teil zum Erfolg bei. Die Partie von Kilian Kraus war verwickelter, endete nach Materialopfer des Gegners nebst Dauerschach ebenfalls mit einem Remis. Miguel Zimmer hätte mehr aus seinem vorteilhaften Turmendspiel herausholen können, musste am Ende gar um den halben Punkt bangen. Ebenfalls einen halben Punkt holte André Krüger, der wohl Materialvorteil besaß, sich jedoch bei gewohnt knapper Bedenkzeit in einer komplizierten, evtl. nachteiligen Position, für ein Remis entschied. Matchwinner des Tages war Markus Jörgens, der im Endspiel besser kalkulierte und somit den einzigen Tagessieg erzielte. Das siebte Remis kam von Thomas Groß, der frühzeitig die Qualität gewann, irgendwann jedoch nicht optimal fortsetzte und schließlich mit dem letzten halben Punkt den Mannschaftssieg sicherstellte.

Meldeschluss der Mannschaftsaufstellungen am 30.09.2021

Bis zu diesem Termin müssen die namentlichen Aufstellungen aller Mannschaften eingetragen werden (Ausnahme: die Erste schon bis zum 10.09.2021).
Wichtig: Alle Spieler, die bislang nicht zu erreichen waren, sollten sich unbedingt in den nächsten zwei Wochen bei ihren Mannschaftsführern zwecks Absprache der Brettreihenfolge melden – oder bei mir:
0151-59429386
E-Mail Michael Gerst
Mannschaftsmeldungen

Generationenturnier zu Ehren von Alfred Schlya

Nach den Eröffnungsreden von Manfred Gregorius, Präsident des Oberhausener Stadtsportbundes, und Hans-Georg Große, Vorsitzender des Schachbezirks Emscher-Lippe, sowie einem Grußwort von Alfred Schlya stürzte sich die stattliche Anzahl von 28 Teilnehmern in das Turniergeschehen. In vier nach Alter sortierten Mannschaften wurde aus Anlass der siebzigjährigen Vereinsmitgliedschaft des Jubilars im OSV freundschaftlich um den Sieg gekämpft. Die Spanne des Lebensalters der Schachfreunde reichte von 11 bis zu 85 Jahren. In den Rundenpausen wurden bei einem kleinen Imbiss Anekdoten, aber auch Perspektiven des Schachs ausgetauscht. Es gewann letzlich deutlich das Team der vierzig- bis fünfzigjährigen, nicht zuletzt auf Grund seiner Erfahrung. Beste Einzelspieler waren Matthias Limberg an Brett 2 und Carsten Bünjer an Brett 7, die alle Partien gewinnen konnten. Insgesamt eine rundum gelungene Veranstaltung, die dem Ehrenvorsitzenden des OSV hoffentlich noch recht lange in Erinnerung bleiben wird!

Umbruch in der Turnierleitung

Die gestrige Jahreshauptversammlung brachte tiefgreifende personelle Änderungen in der Turnierleitung: Michael Gerst setzt sich als Turnierleiter zur Ruhe; Uwe Rippke wird neuer Turnierleiter, Holger Bönsch neuer Stellvertretender Turnierleiter; Thomas Groß bleibt Stellv. Turnierleiter.

Michael Gerst diente dem OSV jahrzehntelang in verschiedenen Funktionen. Als Turnierleiter organisierte er nicht nur den regulären Spielbetrieb, sondern war auch maßgeblich an der Entwicklung des OsterOpen beteiligt, das er in der Anfangszeit sogar alleine (ohne die Hilfe weiterer Schiedsrichter) leitete. Als Chefredakteur des Mitteilungsblattes sorgte er mit viel Einsatz für das regelmäßige Erscheinen von Mannschafts- und Turnierberichten. Als Mannschaftsführer der Ersten und Zweiten Mannschaft trug er wesentlich zu deren sportlichem Erfolg bei. Auch an der OSV-Website arbeitete er seit Jahren fleißig mit. Er wird die Turnierleitung auch weiterhin tatkräftig unterstützen und die Zweite Mannschaft als Mannschaftsführer durch eine hoffentlich erfolgreiche Saison leiten.

Uwe Rippke ist ausgebildeter Turnierleiter und Schiedsrichter und seit einem Jahr in der Turnierleitung tätig (bisher als Stellvertretender Turnierleiter). Holger Bönsch wird in Kürze seinen Turnierleiter- und Schiedsrichterlehrgang abschließen und hat ebenfalls bereits Erfahrung bei der Durchführung von Turnieren gesammelt. Thomas Groß leitet seit Jahren einen großen Teil der Dienstagsturniere und ist dadurch bereits über die Grenzen des OSV hinaus bekannt. Wir wünschen dem neuen Team aus Uwe, Thomas, Holger, Michael und weiteren Helfern (u.a. Karl Hirtz und Carsten Bünjer) viel Erfolg!

Nächsten Samstag findet statt … das Generationenturnier zu Ehren von Alfred Schlya

Nächsten Samstag um 11.oo Uhr findet in unserem Spiellokal das Generationenturnier aus Anlaß der siebzigjährigen OSV-Mitgliedschaft von Alfred Schlya statt. Alle Schachfreunde und besonders Weggefährten des Jubilars sind dazu recht herzlich eingeladen. Gespielt werden drei Runden Schnellschach (10+5) mit nach Lebensalter sortierten Mannschaften. Zwischen den Runden soll genügend Zeit für einen kleinen Imbiß und den geselligen Austausch bleiben. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte als E-Mail an die Turnierleitung (familie@gross-mh.de) oder durch Eintragung in die ausliegende Teilnehmerliste.

Matthias Limberg gewinnt Uhrenhandicap-Schnellschach

Vierzehn Teilnehmer bestritten am Dienstag Abend das Uhrenhandicap-Schnellschach, unter ihnen topgesetzt OSV-Neumitglied Ivan Mancic. Es gewann mit einem vollen Punkt Vorsprung und 5,5 aus 7 Matthias Limberg vor der Meute aus Claus Nissen, Dragos Ciornei und Andre Krüger( alle 4,5 aus 7). Profitiert von der Bedenkzeitregelung hat vor allem Holger Bönsch, der eine über 300 DWZ-Punkte Rating-Differenz hinlegte.